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Apfelernte

Spätsommer und Frühherbst ist die Zeit der reifen Äpfel. Das heimische Obst kann geerntet werden, sobald sich die Früchte leicht pflücken lassen. Je nach Sorte variiert die optimale Erntezeit bis Ende September, spätestens dann dürften alle Äpfel ihren vollen Reifegrad erreicht haben. Für ganz hoch oben hängende Äpfel gibt es Apfelbrecher. Ein kleines Baumwollsäckchen befindet sich an einem langen Stiel, mit den angebrachten Zacken wird das Obst vom Baum gepflückt. Für die Einlagerung ist es zwingend notwendig, dass das Apfelbrechen schonend über die Bühne geht, denn jede Beschädigung verkürzt die Haltbarkeit eines Apfels enorm.

„An apple a day keeps the doctor away“, so argumentierten bereits unsere Vorfahren, deshalb schätzten sie den Apfelbaum im eigenen Garten. Damit hatten sie gar nicht unrecht, denn als vitamin- und mineralstoffreiches Obst punkten Äpfel vor allem mit Vitamin C und mit hohen Anteilen an Calcium, Magnesium und Kalium. Somit schützen Äpfel also auch die Zähne
und den Knochenbau. Es muss ja gar nicht mal ein großer Apfelbaum sein, als Halbstamm oder als Säulen- oder Zwergobst sollte in nahezu jedem Garten ein Platz zur Verfügung stehen. Beim heimischen
Obst mit rein biologischem Anbau besteht zudem die Sicherheit, dass keine Pflanzenschutzmittel verwendet werden. „Apfelernte“ weiterlesen

Der Ursprung des Paprika

Als wärmeliebende Pflanze gedeiht bei uns der Paprika nur im Treibhaus optimal. Die Freiluftsaison ist in Mitteleuropa einfach viel zu kurz. Junge Paprikapflanzen können hier erst ab Mai ins Freie. Bis sie sich dann so richtig entwickelt haben und Blüten und Früchte ansetzen, ist es schon bald wieder Herbst. Die urwüchsige Art des Paprika stammt aus den heißen Zonen Mittelamerikas und wurde dort schon 5000 Jahre als Nutzpflanze angebaut. Damals handelte es sich bereits um selektierte Wildformen. Ausgrabungsarbeiten in Mexiko erbrachten den Beweis. „Der Ursprung des Paprika“ weiterlesen

Dicke Bohnen

Normalerweise gilt für Bohnen, mit der Aussaat bis Mitte Mai zu warten, wenn keine Gefahr von Frost mehr besteht. Ganz anders verhält es sich mit Dicken Bohnen. Gemeint ist damit die unter der botanischen Bezeichnung „Vicia faba“ bekannte Bohnenart, die im Volksmund auch Puffbohne, Saubohne oder Ackerbohne genannt wird. Auf den Tisch kommt sie vor allem als „Dicke Bohnen mit Speck“. Das zu den Schmetterlingsgewächsen zählende Gemüse enthält bis zu 30% Protein und eignet sich deshalb auch für Menschen, die sich betont „muskelaufbauend“ ernähren. Auf dem Speiseplan eines Bodybuilders können also durchaus auch Dicke Bohnen stehen. „Dicke Bohnen“ weiterlesen

Es ist Kürbiszeit

Wenn es gegen Ende Oktober zugeht und Halloween naht, ist die Erntezeit der Kürbisse angebrochen. Ursprünglich waren die Gewächse in Amerika beheimatet. Von dort schwappte auch die Tradition des Festes vor Allerheiligen zu uns herüber, obwohl dort der Brauch von Einwanderern aus Irland mitgebracht wurde.

Kürbisse sind jedoch nicht nur wunderschöne herbstliche Dekoration, sondern auch ein köstliches Gemüse. Erwähnenswert ist auf jeden Fall die Kürbiscremesuppe, die ähnlich zubereitet wird, wie eine Zucchinisuppe. Anders ist dabei nur, dass hier die Kerne nicht mit verwendet werden können. Bevor das klein geschnittene Kürbisfleisch mit sauberer Schale in den Topf kommt, müssen alle Kerne heraus sortiert werden, denn auch das Kochen macht sie nicht weich. Der Pürrierstab wird die Kerne nur in harte Bröckchen kleinschreddern, die in der Suppe nicht wirklich gut schmecken. Also besser vorher entfernen. Wenn man sich sowieso schon die Arbeit macht, kann man die Kerne auf Zeitungspapier trocknen. Sie eignen sich vorzüglich als kleine Knabberei am Abend und beinhalten zahlreiche wichtige Nährstoffe. Mit Wasser aufgefüllt, gewürzt und mit Creme-fraiche verfeinert, gelingt die Kürbissuppe ganz einfach und steckt ebenfalls voller Vitamine und Mineralstoffe. Zudem hat sie wenig Kalorien und macht trotzdem satt. „Es ist Kürbiszeit“ weiterlesen

Rote Beete ernten und lagern

Nur komplett ausgereifte Rote Beete, oder Rote Bete, wie sie auch geschrieben werden, eignen sich wunderbar zum Einlagern. Das ist der Fall, wenn das Laub fleckig und bräunlich geworden ist. Beim Ernten muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Wurzel vollständig intakt bleibt. Wird sie oder ein anderer Teil des Gemüses beschädigt, blutet die Frucht im wahrsten Sinne des Worte aus. Sie verliert ihren roten Gemüsesaft, so dass sie sich nicht mehr zum Einlagern eignet. „Rote Beete ernten und lagern“ weiterlesen

Walderdbeeren

Obwohl man es vermuten könnte, ist die Walderdbeere keine wilde Form der Gartenerdbeere. Denn diese ist eigentlich eine Kreuzung aus der Chile-Erdbeere mit der Scharlach-Erdbeere. Beide haben ihren Ursprung in Amerika. Die Walderdbeere ist dagegen im gesamten Europa und in Teilen Asiens beheimatet. Schon immer gedieh sie dort in Mischwäldern, an Waldrändern oder auf Auen. Wichtig war ihr dabei schon immer ein humusreicher Boden, leichter Schatten und eine konstante Feuchtigkeit. „Walderdbeeren“ weiterlesen

Bohnen säen

Nach den Eisheiligen, jedes Jahr am 15. Mai, ist endlich die Nachtfrostgefahr restlos gebannt. Ab diesem Datum können auch die empfindlichen Gemüsepflanzen ins Freiland. Dazu gehören unter anderem auch die Bohnen. Zur Auswahl stehen Stangenbohnen, Buschbohnen sowie Prunk- oder Feuerbohnen. Letztgenannte werden sehr hart, bilden die weniger beliebten Fäden aus und kommen daher mehr als optische Bereicherung im Garten zum Einsatz. Noch mal kurz zu den Fäden. Sie bilden sich an den Bohnenhülsenrändern und zwar längs. Schneidet man eine grüne Bohne mit dem Messer durch, spürt man das sehr deutlich. Diese Fäden sind beim Kauen eher unangenehm. Entweder man putzt die grünen Bohnen vor dem Kochen sehr sorgfältig, indem man die Fäden mit dem Messer abzieht oder man entscheidet sich für eine fadenlose Bohnenart. Das ist in der Regel auf der Saatpackung entsprechend vermerkt. „Bohnen säen“ weiterlesen

Tomaten im eigenen Treibhaus

Die an der Fensterbank vorgezogenen Tomatenpflanzen wachsen immer weiter in die Höhe. Deshalb möchte man sie liebend gerne nach draußen bringen. Allerdings dürfte das eigentlich erst nach den Eisheiligen ab 15. Mai passieren, weil bis dahin immer noch Nachtfröste drohen. Wer jedoch ein Treibhaus besitzt, auch ohne Heizmöglichkeit, kann den Umzug trotzdem schon vorher wagen.

Ohne Frage haben die Pflanzen im Treibhaus wesentlich bessere Bedingungen zum Weiterwachsen: mehr Licht und wahrscheinlich auch mehr Wärme, zumindest wenn die Sonne scheint. Auch im April kann das Thermometer an einem sonnigen Tag hinter Glas schon beachtliche Grade erreichen, weshalb es durchaus Sinn macht, die Pflanzen bereits an ihren vorgesehenen Platz zu setzen. Was muss aber beachtet werden, damit kein Frostschaden entsteht? „Tomaten im eigenen Treibhaus“ weiterlesen

Feldsalat

Er gehört zur Familie der Baldriangewächse und wird in manchen Gegenden Ackersalat oder Rapunzel genannt. Die Schweizer sagen Nüsslisalat zu ihm, wegen seinem nussigen Geschmack. Feldsalat wächst als Blattrosette. Die zahlreichen Sorten unterscheiden sich vorwiegend in der Form der Blätter, die breiter oder schmaler sind und rund oder spitz zulaufen. Auch die Farbe des Laubes kann unterschiedlich sein, manche Sorten sind sehr dunkelgrün und andere heller. Was alle Arten gemeinsam haben, sind die wertvollen Inhaltsstoffe. Gerade im Herbst und im Winter ist der Feldsalat wegen seines extrem hohen Gehalts an Vitamin C ein wichtiger Beitrag zur Bildung von Abwehrkräften und zur Stärkung des Immunsystems. Das Provitamin A und die Vitamine B6 und E sind ebenfalls vertreten. Eisen, Folsäure, Jod, Kalium, Calcium sowie Magnesium, Phosphor, Kupfer und Zink runden das Gesamtgesundheitspaket noch ab. „Feldsalat“ weiterlesen

Paprika

Die ersten Nachtfröste haben die Paprikapflanzen im geschützten Treibhaus gut überstanden. Alljährlich um diese Jahreszeit muss man leider feststellen, dass der Sommer in unseren Gefilden für die empfindlichen Gemüsepflanzen einfach zu kurz ist. An jedem Stock hängen jetzt immer noch kleine Früchte und an manchen sogar noch Blüten. Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem warmen Südamerika, somit ist es kein Wunder, dass sie viel Sonne braucht. Aber eigentlich brachten sie die ersten Gastarbeiter aus dem südlichen Europa mit nach Deutschland. Sie waren es, die damals in den 60-er Jahren begannen, das Gemüse auch bei uns zu kultivieren. Temperaturen unter 10° C sind für Paprikapflanzen bereits unbehaglich. Ein geheiztes Treibhaus wäre somit die Lösung, um die Saison zu verlängern. Hat man das nicht, muss man die Begebenheiten eben so akzeptieren, wie sie sind. Selbst wenn die Pflanzen bereits im Februar auf der Fensterbank vorgezogen werden, können sie erst raus, wenn wirklich keine Minustemperaturen mehr drohen und das ist in der Regel erst ab Mitte Mai der Fall. „Paprika“ weiterlesen