Duft-Schöterich, eine Wohltat für Auge und Nase

Meterweit kann man ihn riechen, deshalb ist er auch bei den Insekten so beliebt. Der Duft-Schöterich hat für sie seine Speisekammer geöffnet. Ganz sicher werden die Bienen und Hummeln aber auch von dem leuchten Gelb wie magisch angezogen. Voll Eifer machen sie sich über den gedeckten Tisch her.

Die dunkelgrünen Polster, die über den kompletten Winter ihr Laub behalten, verwandeln sich im April in ein wunderbares Blütenmeer, das dazu noch ein herrliches Aroma ausströmt. Von einem hellen gelb bis hin zu kräftigem orange, je nach Sorte, reicht die Farbauswahl der Blüten. Obwohl der Goldlack mit dem Duft-Schöterich eng verwandt ist, bilden beide eine eigene Unterart. Der Schöterich nimmt, ganz im Gegensatz zu seinem Vetter, mit einem durchlässigen Boden vorlieb, besser mager als zu nährstoffreich. Ein kalkhaltiger Untergrund ist geradezu ideal. Sehr sonnig sollte der Standort sein, damit sich der Schöterich wohl fühlt. Aus diesem Grund ist er auch wunderbar für Steinbeete und Trockenmauern geeignet und punktet dort mit seiner intensiven Farbe. Steht er zu schattig oder zu feucht, breitet sich gerne Mehltau auf seinen Blättern aus. „Duft-Schöterich, eine Wohltat für Auge und Nase“ weiterlesen

Damit die Erdbeeren-Ernte gelingt

Die vielen Sonnenstrahlen der letzten Tage haben dafür gesorgt, dass die Erdbeerpflanzen schon in voller Blüte stehen. Wer bereits im letzten Jahr ab August für die leckere Vitaminversorgung aus dem eigenen Garten gesorgt hat, wird sich bald auf reiche Ernte freuen können. Erdbeerpflanzen werden normalerweise im Spätsommer in nährstoffreiche Erde gesetzt. Mit einer zusätzlichen Düngergabe vor den kalten Monaten sind sie sicher gut über den Winter gekommen. Wer noch immer das Erdreich um seine Pflanzen nicht aufgelockert hat, sollte das jetzt schnellstens nachholen, denn mit der diesjährigen Ernte geht es schon bald los. Bienen und Hummeln sind bereits eifrig dabei, die Blüten zu bestäuben. Letztendlich bieten blühende Erdbeerpflanzen auch etwas für das menschliche Auge, denn sie sind einfach hübsch anzusehen und die Vorfreude auf die leckeren Beeren steigt. „Damit die Erdbeeren-Ernte gelingt“ weiterlesen

Das Gartenjahr beginnt – Aussaat von Tomaten

Ende Januar / Anfang Februar kribbelt es jedes Jahr in den Fingern, zumindest bei den meisten Gartenliebhabern, und es handelt sich dabei um keine Krankheit. Denn dann ist die Zeit für den Startschuss ins neue Gartenjahr gekommen. Begonnen wird üblicherweise mit der Aussaat von Tomaten, es sei denn, es sollen auch Sommerblumen aus Saat heran wachsen. Für sie wäre es bereits aller höchste Eisenbahn. Geranien oder Verbenen zum Beispiel sollten bereits im Januar keimen, damit sie bis zum Mai kräftig genug sind.

ROMBERG Zimmergewächshaus mit lüftbarer Abdeckhaube

Zuerst stellen wir mal alle Utensilien zusammen. Das wäre natürlich hauptsächlich ein Minigewächshaus. Im Fachhandel gibt es diese Kleinstgewächshäuser in großer Auswahl und zu einem geringen Preis. Wem die Investition dann doch zu hoch ist, kann auch mal in seiner Wertstofftonne auf Suche gehen. Diverse Verpackungen aus Kunststoff können wunderbar zum Minitreibhaus umfunktioniert werden, siehe Foto. Der einzige Nachteil ist, dass hier oftmals Lüftungsschlitze fehlen. Deshalb muss durch teilweises Offenlassen gelegentlich für Luftaustausch gesorgt werden. Bei fertigen Minigewächshäusern stellt sich dieses Problem nicht. Hier sind optimale Lüftungsmöglichkeiten zum Hin- und Herschieben bereits vorhanden.

Tomatensaat

Was sich sehr bewährt hat sind Torftöpfchen. Der entscheidende Vorteil liegt darin, dass die Pflanzen im Frühjahr mitsamt Behältnis ins Treibhaus bzw. ins Freibeet ausgesetzt werden können. Der weitere Wuchs erfolgt so wesentlich unkomplizierter und rascher. Die Wurzeln schieben sich problemlos durch die Torfwände und der eigentliche Topf vermodert mit der Zeit.

Fensterbank-Gewächshaus, groß, 3 Stück

Was wir jetzt noch brauchen ist geeignetes Substrat. Die Erde darf nicht gar so schwer sein. Nährstoffreiches Pflanzsubstrat mit Sand gemischt ist ideal. Es gibt aber auch schon fertige Aussaaterde zu kaufen. Diese sollte feucht und nicht zu nass sein. Damit die gefüllten Torftöpfen stabiler im Minigewächshaus stehen, kann man sie in passende Kunststoffbehältnisse aus Gebäckpackungen stellen. Runde Töpfe fallen nicht so leicht um, aber dabei wird halt recht viel Platz verschwendet. Oder aber man lässt die einzelnen Töpfe zunächst zusammen hängen. Ach ja, es gibt hier ja noch einen Spartipp: Eierkartons erfüllen den gleichen Zweck, sind halt von der Form her ein klein wenig anders.

Das eigentliche Säen geht dann recht flott von der Hand: Töpfe mit Erde füllen und pro Topf jeweils einen Samen mit einem Zahnstocher leicht in die Erde drücken. Oder man lässt zunächst etwas Platz, legt die Saat aus und krümelt dann noch so 1-2 mm Erde darüber, so dass sie nicht mehr zu sehen sind. Im Minitreibhaus platziert, wird mit dem Wassersprüher die Oberfläche gut genässt, Deckel drauf und ab an die Fensterbank.

Wer mag, kann mit Paprika gleich weiter machen. Hier kann man sogar zu Samen aus gekauften Paprikaschoten zurück greifen. In der Regel gehen auch diese sehr gut auf und tragen reichlich Früchte. Bei den Tomaten ist es anders. Da es sich meistens um Hybridpflanzen handelt, ist deren Samen leider unbrauchbar oder die aufgehenden Pflanzen haben nicht die Eigenschaften der Mutterpflanze. Also entweder darauf achten, dass es keine Hybriden sind oder aber stets gekauften Samen verwenden. Tomatensamen lässt sich übrigens gut und gerne 3 Jahre aufbewahren. Er ist dann immer noch gut keimfähig.

Nach getaner Arbeit bleibt dann nur noch die Vorfreude auf die aufgehenden Pflänzchen. Jeden Tag sollte man mal kurz kontrollieren, ob das Substrat noch feucht genug ist und bei Bedarf etwas nachspritzen. Aber bitte nicht zu feucht halten und auf gute Durchlüftung achten, damit die Erde nicht zu schimmeln anfängt. Dann auf gutes Gelingen!

Fruchtfolge im Gemüseanbau

Bereits unsere Vorfahren bemerkten beim Anbau ihrer Nutzpflanzen, dass der Ertrag deutlich nachließ, wenn eine bestimmte Art immer wieder an der gleichen Stelle angepflanzt wurde. Deshalb probierten sie einfach mal den Wechsel aus und stellten fest, dass die Ernte so wesentlich besser ausfiel. Aus den Erfahrungen unser Ahnen entwickelte sich die sogenannte „Dreifelderwirtschaft“, die auch heute noch übernommen werden kann, um damit optimale Ernten zu erzielen. Der Gefahr der Krankheitsübertragung bei gleichen Arten wird durch die Fruchtfolge wirkungsvoll vorgebeugt und jede Gemüseart bekommt automatisch den Boden, den sie braucht.

Für den Nutzgarten bedeutet das erstmal, dass das Gartenstück, das für Gemüse bestimmt ist, in vier Flächen eingeteilt wird. Warum jetzt plötzlich vier? Weil ein Stück für die Dauergemüse, wie Rhabarber, Spargel, Meerrettich sowie Erdbeeren vorgesehen ist. Wer auf diese Gartenfrüchte verzichtet, der plant eben nur drei Bereiche. Oder aber der Platz dafür ist entsprechend kleiner, wenn zum Beispiel nur ein paar Erdbeerpflanzen vorhanden sind. „Fruchtfolge im Gemüseanbau“ weiterlesen

Buchs vermehren

Wer möchte, kann jetzt schon für ausreichend Buchs-Nachwuchs sorgen. Voraussetzung ist, dass die Pflanzen, von denen die Triebspitzen genommen werden, gesund sind und dass beim Abschneiden kein Frost herrscht. Bis zum Frühjahr werden die Setzlinge bereits kleine Wurzeln gebildet haben. Da Buchs nur sehr langsam wächst, sind Pflanzen im Fachhandel entsprechend immer noch recht teuer. Deshalb lohnt sich die Nachzucht in Eigenregie durchaus, besonders wenn viele Pflanzen gebraucht werden, zum Beispiel zum Anlegen einer Hecke oder als natürliche Zaunabgrenzung.

Die Stecklinge sollten 8 – 10 cm lang sein. An der unteren Hälfte werden alle Blätter und Seitentriebe entfernt. Das Kappen der oberen Triebspitze dient dazu, dass erst mal alle Kraft zur Wurzelbildung genutzt wird und nicht für das Längenwachstum. Allerdings wurzeln die Stecklinge auch ohne diese Aktion, wahrscheinlich dauert das Wurzelwachstum dann etwas länger und die Pflanzen wachsen nicht allzu buschig. „Buchs vermehren“ weiterlesen

Drachenbaum und Drachenblut

Bei Innenarchitekten ist der Drachenbaum (Dracaena) sehr geschätzt. Das hat seinen guten Grund, denn wenige Pflanzen sind so vielseitig einsetzbar. Außer in der allerdunkelsten Ecke kann der Drachenbaum praktisch überall stehen, denn er ist auch mit weniger exzellenten Lichtverhältnissen zufrieden. Auch sonst ist die Pflege recht einfach und es bedarf schon sehr viel Vernachlässigung, um einen Drachenbaum „klein zu kriegen“.

Sehr viele verschiedene Arten gibt es von dieser Pflanzengattung, die zur Familie der Spargelgewächse gehört. Mal sind die Blätter, die direkt aus dem Stamm wachsen, schmäler oder breiter, bei anderen Sorten ist das ursprünglich kräftig grüne Laub zweifarbig mit Weiß, Rot oder einem helleren Grün gestreift. Alle zusammen haben den typischen Stamm, der sich erst mit der Zeit verholzt. Wenn die unteren Blätter absterben, bildet sich aus den restlichen Blattscheiden der Pflanzenstamm mit Rillen. Natürlich handelt es sich nicht um einen Baum, sondern nur um ein baumartiges Gewächs. Dem Drachenbaum fehlt das Dickenwachstum seines Stammes mit den einzelnen Jahresringen, was für einen Baum kennzeichnend wäre. „Drachenbaum und Drachenblut“ weiterlesen

Glücksklee zu Silvester

Glück kann man immer gebrauchen und ganz besonders, wenn ein neues Jahr in den Startlöchern steht. Was wird in den nächsten 12 Monaten alles eintreffen? Eine bange Frage, die sich jedes Jahr aufs Neue stellt. Ein paar Glückssymbole helfen ja vielleicht doch einer glücklichen Zeit auf die Sprünge. Zu den beliebtesten Geschenken an Silvester und Neujahr zählt der Glücksklee, egal ob aufgemalt, aus Wachs oder Kunststoff gegossen oder als Gewächs.

Die Pflanze, die wir als Glücksklee bezeichnen, heißt eigentlich Vierblättriger Sauerklee bzw. botanisch Oxalis tetraphylla. Was viele nicht wissen, Glücksklee wächst aus einer Zwiebel heran und bildet ein Laub, das aus den typischen vier Kleeblättern besteht. Der Klee, der auf den Wiesen und Feldern wächst, gehört zu den Schmetterlingsblütlern und besitzt jeweils nur drei Blätter an einem Laubstängel. Tatsächlich kann man auch bei uns mit viel Glück vierblättrige Kleeblätter finden. Damit sich die Suche lohnt, sollte man es beim Weiß-Klee versuchen. Bei ihm ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass er auch vierblättriges Laub ausbildet. „Glücksklee zu Silvester“ weiterlesen

Grünkohl – das Gemüse für den Winter

Erst wenn der Grünkohl den ersten Frost abbekommen hat, ist er reif für die Ernte. Vorher schmeckt er noch nicht so intensiv. Das Praktische an diesem Gemüse ist seine Widerstandsfähigkeit gegen kalte Temperaturen. Die Frage nach Einlagern, Einkochen oder Einfrieren stellt sich gleich gar nicht, weil der Grünkohl einfach an Ort und Stelle bleiben kann. Geerntet wird stets kurz vor dem Kochen und immer nur so viel, wie gebraucht wird. „Grünkohl – das Gemüse für den Winter“ weiterlesen

Christbaumständer

Zum Glück sind die heutigen Christbaumständer wesentlich einfacher in der Handhabung als die Modelle von früher. Meist waren es die Familienoberhäupter, die auserkoren waren, den Baum im Wohnzimmer zu platzieren, obwohl sie es sowieso nicht alleine schafften. Eine Person musste den Baum festhalten, nachdem dieser in die Mitte des Schraubentechnikständers justiert war. Eine weitere Person war nötig, die auf allen Vieren kriechend unter den piksenden Ästen die Schrauben fest drehte. War der Baum zimmerhoch, gab es auch keine Möglichkeit, den Baum höher zu stellen, damit man nicht gar so arg in die Tiefe kriechen musste. Mit Geschick gelang das Vorhaben sogar beim ersten Versuch. Oft war es aber so, dass man nach getaner Arbeit aus einigen Metern Entfernung leider feststellte, dass der Baum alles andere als gerade in die Höhe ragte. „Auf ein Neues!“, lautete dann die Devise. Wahrscheinlich ist es so manchem antiken Christbaumständer anzulasten, wenn ein Heiligabend nicht als das Fest der Freude seinen Anfang nahm. „Christbaumständer“ weiterlesen

Herbstastern

Bevor das Gartenjahr zu Ende geht, leuchten die Herbstastern in ihrer vollen herrlichen Pracht. Weithin sichtbar sind die zahlreichen Blütenköpfe. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge lassen sich nur zu gerne von den Farben anlocken und nehmen das Nektarangebot mit Freude an. An einem sonnigen Tag schwirrt und summt es ständig an einem Herbstasternstrauch. „Herbstastern“ weiterlesen