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Orchideen umpflanzen

Wenn sich der Sommer dem Ende zuneigt, ist der ideale Zeitpunkt, Orchideen umzupflanzen. Jetzt sind die meisten Blüten bereits abgefallen. Die vorhandenen Blütenstängel sind also kahl oder wurden vielleicht sogar bereits braun. Nur wenn sie restlos dürr geworden sind, sollten sie abgeschnitten werden. Ist jedoch noch ein Teil grün, kann es sein, dass sich noch ein Seitentrieb bildet, der Blüten hervorbringt. Vielleicht sprießen ja auch bereits neue Triebe zwischen den Blättern hervor.

Da Orchideentöpfe durchsichtig sind, kann man leicht feststellen, ob es den Wurzeln tatsächlich zu eng geworden ist. Sollte es so sein, verschafft ein etwas größerer Topf den Wurzeln mehr Platz. Als Substrat sollte unbedingt Orchideenerde gewählt werden. Sie besteht zum größten Teil aus Rindenstückchen. „Orchideen umpflanzen“ weiterlesen

Gärtnern nach dem Mond

Dass der Mond auf die Erde einen großen Einfluss hat, zeigen die Gezeiten des Meeres am deutlichsten. Für Ebbe und Flut trägt der Erdtrabant die Verantwortung. Deshalb liegt nah, dass der Mond auch auf das Wachstum
der Pflanzen einwirkt. Die Stellung des Mondes zur Erde und zu den 12 Sternbildern soll dabei die entscheidende Rolle spielen. Sich bezüglich der Gartenarbeit an den Sternbildern zu orientieren grenzt schon an eine
eigene Wissenschaft und lässt sich deshalb höchstwahrscheinlich nur von Hobby-Astronomen verwirklichen. Die einzelnen Mondphasen lassen sich jedoch ziemlich einfach beim Pflanzen berücksichtigen.

Vollmond

Entscheidend ist jeweils, wie sich der Mond am Himmel präsentiert, als zunehmender Mond, Vollmond, abnehmender Mond oder Neumond. Wer nicht weiß, wie man erkennt, ob der Mond zu- oder abnimmt, kann sich die Eselsbrücke mit unserer Schreibschrift merken. So wie der kleine Buchstaben „a“ geschrieben wird, in diesem Halbkreis steht der abnehmende Mond am Himmel. Beim „z“ für den zunehmenden Mond muss man auf die alte Schreibschrift zurückgreifen, dann passt es ebenfalls. „Gärtnern nach dem Mond“ weiterlesen

Stützen für große Gewächse

Nicht alle Pflanzen verfügen über dicke Stämme und kräftige Wurzeln, die für eine ausreichende Stabilität sorgen. Bäume kommen in der Regel ohne Stütze aus, es sei denn, es handelt sich um ein junges Gewächs, das sich erst noch fest in den Untergrund verankern muss. Viele Pflanzen im Nutz- und Ziergarten benötigen jedoch eine Hilfe, damit sie nicht umknicken. Durch eine heftige Windböe oder einen starken Gewitterregen brechen lange Pflanzenstiele leicht ab. Der entstandene Schaden ist in der Regel irreparabel. Stützen werden am besten schon angebracht, wenn die Pflanzen noch verhältnismäßig klein sind. Beim Gemüse empfiehlt sich der Aufbau von Spiralen oder Rankgerüsten noch vor dem Aussäen oder Aussetzen, damit die Gewächse und ihre Wurzeln später nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Verwendete Bänder oder Drahtstücke sollten die Stiele nicht zu fest umschließen, damit nichts einschnürt. Ideal sind Klammern (siehe Foto 1), die sich leicht öffnen und schließen lassen und sowohl der Stütze als auch dem Pflanzentrieb genug Platz lassen. „Stützen für große Gewächse“ weiterlesen

Im Garten mulchen

Das wirkungsvolle Prinzip des Mulchen lässt sich am besten im Wald begutachten. Ganz ohne Kompost als Zwischenstation wird das fallende Herbstlaub zum Dünger, der den Baumwurzeln die notwendigen Nährstoffe liefert. Die Schicht dient zudem als Schutz der unterirdischen Pflanzenteile vor Kälte. Die Verrottung erfolgt im Laufe der Zeit. In tieferen Schichten sind die Blätter bereits komplett verfallen, während sich ganz oben noch das getrocknete Herbstlaub des letzten Jahres befindet. In der Mulchschicht des Waldes halten sich zahlreiche Würmer, Käfer und andere Lebewesen auf, die sich gleichfalls an der Zersetzung des Laubes beteiligen. Die äußerst erfolgreiche Bodenverbesserung des Waldes lässt sich problemlos auf den Garten übertragen. Allerdings wäre dort eine so dicke Mulchschicht wie im Wald eher ungeeignet, denn sie hätte eventuell Fäulnis zur Folge. Außerdem bestünde die Gefahr, dass der Boden regelrecht erstickt. Wird aber alljährlich Herbstlaub in einer dünnen Schicht im Garten ausgebreitet, bekommt das sowohl den Nutz- als auch den Zierpflanzen ausgesprochen gut. „Im Garten mulchen“ weiterlesen

Vogeltränken für durstige Singvögel im Sommer

Die Winterfütterung der Singvögel ist für viele Menschen eine liebgewonnene Gewohnheit geworden. Die Vögel finden auf diese Weise auch bei strengem Frost und hohem Schneefall Nahrung. Außerdem macht es Spaß, den Tieren während ihrer Stippvisiten zuzuschauen. Bezüglich einer Ganzjahresfütterung gibt es unterschiedliche Ansichten. Unumstritten ist jedoch die Tatsache, dass die Singvögel bei langanhaltender Trockenheit an Wassermangel leiden und auf der Suche nach Möglichkeiten zum Durststillen sind. Deshalb trägt im Sommer die Vogeltränke zum Besuch der gefiederten Gäste im Garten bei und das winterliche muntere Treiben setzt sich auch in den warmen Monaten fort. Vogeltränken werden übrigens auch gerne von Insekten angeflogen. Wildbienen dient das wertvolle Nass nicht nur als Trunk, sondern auch als Bestandteil des Baumaterials, das sie zum Verschließen ihrer Niströhren benötigen. „Vogeltränken für durstige Singvögel im Sommer“ weiterlesen

Spalierobst

Viele Menschen möchten heute ihr eigenes Obst ernten und wissen aber nicht genau, wie sie es so ganz ohne Garten anstellen könnten. Hier ist der Anbau von Säulenobst oder auch Spalierobst genannt, die wunderbare Alternative. Da diese Art von Obstanbau sich wunderbar in Kübeln tätigen lässt, reicht auch schon ein Balkon. Am besten wäre hier natürlich ein Balkon zur Südseite hin. Obst braucht viel Sonne und Wärme zum Reifen. Aus diesem Grunde ist ein Balkon nach Norden hin nicht unbedingt für diese Art des Anbaues geeignet. Zusätzlich sollte bei der Kübelhaltung von Spalierobst aber auch immer darauf geachtet werden, dass die Wasserzufuhr ausreichend ist. „Spalierobst“ weiterlesen

Weintrauben vor hungrigen Vögeln schützen

Hobbygärtner freuen sich für gewöhnlich über die Anwesenheit von Singvögeln im eigenen grünen Bereich. Mehr noch, mit Nistkästen und Winterfütterung werden die gefiederten Freunde sogar extra in den Garten gelockt. Schließlich macht es alljährlich Freude, Jungvögel in ihren Nestern piepsen zu hören und sie bei ihren ersten Flugversuchen zu beobachten. Allerdings gibt es, die Singvögel betreffend, auch eine unangenehme Seite, die immer dann eintritt, wenn reife Früchte an den Gartengewächsen hängen. Kirschen gehören zu den Lieblingsspeisen von Amsel und Co. Mit Vorliebe fallen die Vögel über die süßen Früchte her. Mit ein paar Tricks gelingen jedoch abwehrende Maßnahmen. Wer keine tierischen Mitesser möchte, sollte im Garten lieber gelbfruchtige Kirschen anbauen. Anscheinend bevorzugen Vögel die Farbe Rot und verschmähen Früchte in anderen Farben. Das gilt für Johannisbeeren gleichermaßen. „Weintrauben vor hungrigen Vögeln schützen“ weiterlesen

Damit Buchsbäume gedeihen

Herrlich filigran geschnittene Buchsbäume werden immer beliebter. In Gärten, die ein fernöstliches Ambiente ausstrahlen sollen, sind sie gar nicht wegzudenken. Da sich ein Buchsbaum in nahezu jede gewünschte Form zuschneiden lässt, bringen die Pflanzen eine willkommene Abwechslung in jeden Garten. Dazu kommt noch das frische Grün, das Buchsbäume auch über den Winter behalten und selbst dann für Farbakzente im Garten sorgen. „Damit Buchsbäume gedeihen“ weiterlesen

Der Ranunkelstrauch als leuchtende Hecke

Der Begriff „Lebender Zaun“ umfasst Grundstücksabgrenzungen, die aus hochwachsenden Pflanzen bzw. Sträuchern bestehen. Statt Mauer oder Zaun schirmen Gewächse den Garten oder den Vorgarten vor unbefugten Besuchern und unangenehmen Blicken ab. Koniferen behalten im Winter ihr Laub und sorgen somit ganzjährig für Sichtschutz. Aber auch die laubabwerfenden Sträucher wachsen bei guter Pflege mit den Jahren immer dichter und stehen den Nadelgewächse in Sachen Sichtschutz dann in nichts mehr nach. Werden zur Heckenbepflanzung auch noch bunt blühende Gewächse gewählt, entfaltet sich die Grundstücksbegrenzung in ein Farbenspiel. Für die Farbe Gelb eignet sich der Ranunkelstrauch hervorragend. „Der Ranunkelstrauch als leuchtende Hecke“ weiterlesen

Salat vorziehen

Salat ist gar nicht so empfindlich wie man vermutet und kann deshalb bereits im April ins Freiland gesät werden. Trotzdem dauert es dann noch bis Juni, bis die ersten Köpfe groß genug sind. Um schon früher frischen Salat in der Küche zubereiten zu können, bietet der Handel vorgezogene Salatpflänzchen an. Wer möchte, kann auch selbst vorziehen. „Salat vorziehen“ weiterlesen