Strahlenaralie (Schefflera)

Veröffentlicht am 29.12.2010 in Allgemein, Zimmerpflanzen

Wer ausreichend Platz hat und eine prächtige Grünpflanze sucht, liegt mit einer Strahlenaralie immer richtig. Bei guter Pflege und perfektem Standort wächst sie bis zur Decke und das sogar recht schnell. Ein halber Meter Höhenwachstum pro Jahr ist durchaus drin. Die kräftig grünen Blätter, die bei manchen Arten auch mit Weiß oder Gelb kombiniert sind, haben eine glänzende, ledrige Oberfläche. Die Rückseiten sind heller grün. Ein komplettes Blatt steht an einem Stiel und besteht aus 5 bis zu 15 lanzenförmigen Einzelblättern. Je älter die Pflanze ist, desto mehr dieser Einzelblätter bringt ein neuer Strahlenkranz zustande.

Strahlenaralie (Schefflera)

Die Heimat der Strahlenaralie sind die Tropengebiete Australiens und auch manche Gegenden Asiens. Dort werden sie mit bis zu 40 Metern Wuchshöhe relativ groß. Ihrem Ursprung entsprechend, liebt die Strahlenaralie das Einnebeln mit der Sprühflasche sehr. Wie bei allen Aralienarten. sollte das Pflanzsubstrat humusreich sein. Es empfiehlt sich vor dem Gießen ein Fingertest, denn die obere Erdschicht sollte bereits etwas angetrocknet sein. Staunässe wird genauso wenig vertragen, wie längere Trockenheit. Damit die Aralie dauerhaft gesund bleibt, sind Düngergaben im zweiwöchigen Abstand unerlässlich. Die ideale Raumtemperatur ist die, wie sie auch von uns Menschen geschätzt wird, nämlich um die 20° C. Es wird allerdings auch etwas kühler vertragen, wobei dann aber automatisch weniger Wasser nötig sein wird. Unter 10° C sind der Strahlenaralie aber definitiv zu kalt. Somit kann die Pflanze das ganze Jahr über an ihrem Platz in der Wohnung bleiben, der zwar hell sein sollte, allerdings ohne allzu starke direkte Sonneneinstrahlung.
Wenn die Strahlenaralie ihre Blätter abwirft, kann Zugluft daran schuld sein, die sie gar nicht mag. Oder aber sie bekommt zu viel oder zu wenig Wasser. Steht sie zu weit von der nächsten Lichtquelle entfernt, bildet sie recht lange Stängel oder aber sie reagiert ebenfalls mit Blattverlust. Sehr wichtig ist eine regelmäßige Kontrolle nach Schildläusen, die sich auf Strahlenaralien besonders wohl fühlen. Sind es nur wenige, lassen sie sich noch recht einfach mit Seifenwasser und einem Schwamm abwaschen. Das Ungeziefer macht sich auch gerne auf den Blattstielen und –stängeln breit. Deshalb unbedingt auch dort nachschauen.
Rauchern ist diese Pflanze besonders zu empfehlen, denn sie entlastet nachweislich die Raumluft vom schädlichen Nikotin. Doch auch andere Schadstoffe, wie Formaldehyd und Benzol, die von Möbeln, Böden und Anstreichfarben ausdünsten können, werden mit Hilfe der relativ großen Blätter durch die Photosynthese gefiltert. Aus diesem Grund kann eine Strahlenaralie durchaus auch im Schlafzimmer ihren Platz finden. Was natürlich nicht heißen soll, dass das Lüften total überflüssig wird.

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