Die Petersilie (Petroselinum crispum)

Veröffentlicht am 19.05.2010 in Allgemein, Kräuter

Die Petersilie gehört zu den Doldengewächsen und ist wohl das bekannteste Küchenkraut überhaupt. Egal ob für die Suppe, den Kartoffelsalat oder für die Soße, fast überall kann sie Verwendung finden. Wichtig ist nur, dass sie bei gekochten Gerichten erst kurz vor dem Servieren zugegeben wird. Also auf keinen Fall mitkochen, sonst gehen der Geschmack und die Inhaltsstoffe verloren.

Petersilie eignet sich mit seinem frischen Grün auch wunderbar zum Dekorieren von kalten Platten und auf allem Belegtem oder einfach kleingehackt über die Kartoffeln gestreut. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Optisch macht sich die gekrauste Petersilie besser, obwohl die Petersilie mit glatten Blättern im Geschmack würziger und gehaltvoller ist, bezüglich Vitaminen (vor allem Vitamin C) und Mineralstoffen (Kalium, Calcium, Eisen, Magnesium).

Petersilie (Petroselinum crispum)

Die Petersilie, frisch gepflückt aus dem eigenen Garten, schmeckt natürlich am allerbesten. In Töpfen gezogen gestaltet sich die Kultivierung etwas schwierig. Meist wird das nach dem Kauf noch ansehliche Kraut immer gelber und das Nachwachsen will auch nicht so gelingen. Um wirklich mit dem Petersilientopf auf Dauer Erfolg zu haben, muss der Daumen noch grüner als grün sein.

Am besten, man sät sie jedes Jahr frisch ins Freiland aus, wobei der Standort nur maximal zwei Jahre der gleiche sein soll. Ein halbschattiger Platz ist der prallen Sonne vorzuziehen. Die Aussaat kann bereits im März erfolgen, wobei ich der Meinung bin, dass eine spätere Aussaat, wenn der Boden nicht mehr so viel Winternässe aufweist, mehr vom Erfolg gekrönt ist. Die Keimung dauert bis zu vier Wochen. Da die Petersilie auch eine Lieblingsspeise aller Schnecken ist, kann es natürlich passieren, dass die zarten ersten Blättchen gleich in deren Mägen landen. Somit bedarf es in manchem Jahr einer Nachsaat. Wer nicht so lange warten will, erwirbt sich zur Überbrückung einen fix und fertigen Petersilienstock mit Erde und setzt ihn mit ins Beet.

Ist die Petersilie erst mal ordentlich aufgegangen, versorgt sie uns bis in den Spätherbst. Mehr noch, die Wurzeln vom Vorjahr schlagen im Frühling wieder aus. Bis sich dann die Blütendolden bilden, was immer erst im zweiten Jahr geschieht, können noch Blätter abgezupft werden. Danach verliert die Petersilie an Geschmack und wird am besten im Kompost entsorgt.

Auch als Heilmittel hat sich die Petersilie einen Namen gemacht. So soll sie entwässern und zudem eine aphrodisierende Wirkung haben.

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