Gräser

Veröffentlicht am 10.09.2010 in Allgemein, Gartentipps

Gerade jetzt im Spätsommer stehen die Gräser in ihrer vollen Pracht. Als wichtiges Gestaltungselement im Garten sind sie nicht wegzudenken, was natürlich auch an ihrer Artenvielfalt liegt. Gras ist eine krautige Pflanze mit schmalen, langen Blättern, deren Blüten rispen- oder ährenartig an einem Halm wachsen. Alle unsere Getreidesorten wurden ursprünglich aus Gräsern gezüchtet.

Ziergräser gibt es in allen erdenklichen Wuchshöhen und in vielen Farbschattierungen, in Grün, Beige, vom blassen bis zum sehr knalligen Rot und sogar in Blautönen. Manche Arten präsentieren sich zweifarbig, wobei es längs- und sogar quergestreifte Gräser gibt. Bambus gehört ebenfalls zur Gattung der Gräser. Er und auch andere hoch wachsenden Vertreter eignen sich besonders als Sichtschutz bzw. zur optischen Abgrenzung separater Bereiche im Garten. Ganz wunderbar sieht Gras an Wasserzonen aus. Zum einen können mit niedrigen Sorten unschöne Übergänge, z.B. an Teicheinsätzen, kaschiert werden und zum anderen sind hohe Sorten ein besonderer Hingucker im Hintergrund.

Gräser

Niedere Ziergräser können, besonders wenn es um kleinere Flächen geht, einen Rasen ersetzen und das lästige Mähen erübrigt sich. Das Bärenfellgras ist eine solche niedrig wachsende Sorte. Dieses Gras eignet sich zur Beet- oder Rabatten-Abgrenzung, wird gerne zur Grabbepflanzung genommen und sieht einzeln gesetzt auch im Steingarten wunderbar aus. Es wächst recht langsam, bildet Polster, die irgendwie an einen Igel erinnern, und bleibt auch im Winter grün. Nach einigen Jahren kann es passieren, dass es von der Mitte her gelb bzw. braun wird. Dann ist wahrscheinlich die Zeit zur Teilung gekommen. Das Bärenfellgras kann auf diese Art und Weise kinderleicht vermehrt werden, so nach dem Motto aus eins mach vier. Pralle Sonne wird bei ausreichender Wasserzufuhr zwar vertragen, ein halbschattiger Standort ist jedoch wesentlich angenehmer.

Der bekannteste Vertreter der hohen Sorten dürfte das Pampasgras sein. Es braucht jedoch ausreichend Platz zum Ausbreiten. Ein Meter Abstand rundum sollte schon gewährleistet sein. Im Spätsommer bis zum Herbst bildet es seine typischen großen Wedel, die bis 2,50 m, je nach Sorte, hoch wachsen können. Die dekorativen Büschel gibt es in Weiß und in Rosa. In hohen Bodenvasen erfreuen uns die Wedel noch lange nach ihrer Wachstumszeit im Garten. Pampasgras hat seinen Ursprung im warmen Brasilien, somit sollten wir ihm im Winter einen Schutz vor Kälte gönnen. Damit im Winter das Regenwasser besser ablaufen kann und nicht an den Blättern fest gefriert, sollte man die noch vorhandenen Grashalme im Spätherbst zusammenbinden. Die Wurzeln mögen zudem keine Staunässe. Das Abbinden verhindert auch dies und sorgt somit vor, dass die Wurzeln nicht faulen. Mit einer zusätzlichen Schutzschicht aus Reisig, Laub oder Stroh dürfte das Pampasgras auch den kältesten Winter gut überstehen.

Die Ähren der meisten Ziergräser eignen sich hervorragend für alle möglichen Dekorationen. Mit ihnen lassen sich herrliche Trockensträuße bzw. Gestecke oder Kränze gestalten. Der Kreativität sind absolut keine Grenzen gesetzt.

Bärenfellgras

2 Gedanken zu „Gräser“

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