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	<title>Insekten Archive | Haus und Garten 24</title>
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		<title>Es krabbelt: Der Gemeine Rosenkäfer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hug24_johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2018 12:09:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insekten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Obwohl er eindeutig eine grüne Farbe aufweist, wird dieser Käfer auch Gold-Rosenkäfer genannt, wahrscheinlich weil er glänzt wie ein Edelmetall. Schaut man genauer hin, schimmert er tatsächlich auch etwas golden, sein Unterteil besitzt ebenfalls diese Farbe. Die restliche Namensgebung trifft dann aber den Nagel auf den Punkt. Er ist tatsächlich vorwiegend an Rosen anzutreffen, vor &#8230; <a href="https://www.haus-und-garten-24.de/es-krabbelt-der-gemeine-rosenkaefer/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">&#8222;Es krabbelt: Der Gemeine Rosenkäfer&#8220; </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.haus-und-garten-24.de/wp-content/uploads/2017/09/rosenkaefer.jpg"><img loading="lazy" class="alignright size-medium wp-image-1607" src="https://www.haus-und-garten-24.de/wp-content/uploads/2017/09/rosenkaefer-300x226.jpg" alt="rosenkäfer" width="300" height="226" srcset="https://www.haus-und-garten-24.de/wp-content/uploads/2017/09/rosenkaefer-300x226.jpg 300w, https://www.haus-und-garten-24.de/wp-content/uploads/2017/09/rosenkaefer-768x579.jpg 768w, https://www.haus-und-garten-24.de/wp-content/uploads/2017/09/rosenkaefer.jpg 789w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" /></a>Obwohl er eindeutig eine grüne Farbe aufweist, wird dieser Käfer auch Gold-Rosenkäfer genannt, wahrscheinlich weil er glänzt wie ein Edelmetall. Schaut man genauer hin, schimmert er tatsächlich auch etwas golden, sein Unterteil besitzt ebenfalls diese Farbe. Die restliche Namensgebung trifft dann aber den Nagel auf den Punkt. Er ist tatsächlich vorwiegend an Rosen anzutreffen, vor allem an den wilden Heckenrosen. Bevor das beigefügte Foto aufgenommen wurde, labte er sich an der <a href="https://www.haus-und-garten-24.de/die-pfingstrose/">Pfingstrose</a>, auf der er sitzt. Dabei steckte er seinen Kopf ganz tief hinein ins Zentrum der Blüte. Er ernährt sich vorwiegend von Pollen und Nektar und übernimmt damit noch zusätzlich die Aufgabe der Bestäubung. Stehen ihm keine Rosen zur Verfügung, nascht er auch gerne an Holunder- oder Weißdornblüten. Obstbäume kommen ihm ebenfalls gelegen. Ab und zu verköstigt er sich noch an süßem Obst. Allerdings so selten, dass er wirklich nicht als Schädling eingestuft werden darf.<br />
<span id="more-1606"></span></p>
<p>Seine Larven nehmen mit vermodernden organischen Stoffen vorlieb, ein alter Baumstumpf zum Beispiel, noch auf dem Boden liegendes Herbstlaub oder eben der Komposthaufen. Die Larven sind weiß mit einem dunklen Hinterteil und werden ziemlich dick. Zur Kompostierung sind sie absolut nützlich, weil sie, ähnlich wie ein Regenwurm, aus abgestorbenem Grüngut Humus produzieren. Sie können aber leicht mit einem Engerling, die Larve des Maikäfers, verwechselt werden. Diese sind allerding bei den Gärtnern nicht gar so beliebt, weil sie die Wurzeln von Nutz- und Zierpflanzen abfressen und zwar manchmal so stark, dass diese Gewächse davon eingehen. Bei der Rosenkäferlarve sind die an der vorderen Hälfte des Leibes sitzenden Beinchen nicht so groß ausgebildet wie bei einem Engerling. Auch der Kopf mit seiner dunkleren Zeichnung ist viel bescheidener ausgefallen als bei dem gefürchteten Vielfraß. Rosenkäferlarven ähneln dann doch eher Raupen und sollten unbedingt im <a href="https://www.haus-und-garten-24.de/gartenarbeit/komposter/">Komposter </a>belassen werden. Aus ihm fabriziert sich die Larve schließlich eine Hülle, in der sie sich verpuppt und zu dem grünen Käfer entwickelt.</p>
<p>Der Rosenkäfer gehört zur Familie der Blatthornkäfer, wie der Maikäfer auch. Im Jahr 2000 erhielt er die Auszeichnung „Insekt des Jahres“ und steht in Deutschland unter Schutz. Ganz typisch für ihn sind die quer verlaufenden, weißlichen Flecken auf seinen Flügeln, die vor allem auf der hinteren Hälfte auftreten. Sie sind nicht nur aufgemalt, sondern dort wo ein Fleck ist, befindet sich meist auch eine kleine Vertiefung. Flugtechnisch ist der Rosenkäfer recht geschickt. Da er Temperaturen über 20° C schätzt, ist er eher in den milden Gegenden Deutschlands anzutreffen.</p>
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		<title>Hummeln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hug24_johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 May 2010 10:07:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Insekten]]></category>
		<category><![CDATA[Hummeln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr gehören die Hummeln zu den ersten Insekten, die sich nach dem Winterschlaf ins Freie trauen. Sie fliegen bereits bei 2° C, während Bienen auf angenehmere 10° C warten. Einzig alleine die Königinnen sind vom Jahr zuvor übrig geblieben. Das komplette restliche Volk ist vor dem Winter eingegangen. Meist überwintern die Königinnen in der &#8230; <a href="https://www.haus-und-garten-24.de/hummeln/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">&#8222;Hummeln&#8220; </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr gehören die Hummeln zu den ersten Insekten, die sich nach dem Winterschlaf ins Freie trauen. Sie fliegen bereits bei 2° C, während Bienen auf angenehmere 10° C warten. Einzig alleine die Königinnen sind vom Jahr zuvor übrig geblieben. Das komplette restliche Volk ist vor dem Winter eingegangen. Meist überwintern die Königinnen in der Erde oder an einem anderen, vor Kälte geschützten, Platz. Viel Arbeit erwartet sie. An den allerersten Blüten muss sich die Königin erst mal stärken und dann wird es Zeit, eine geeignete Unterkunft für ihr Volk zu finden. Leere Vogelkästen, Baumlöcher oder Schlupfwinkel unter Dächern eignen sich wunderbar. Es muss nur trocken sein. <span id="more-101"></span></p>
<p>Wer ganz auf Nummer sicher gehen will und unbedingt sein eigenes Hummelvolk in seinem Garten ansiedeln möchte, stellt eine Hummelwohnung zum Einzug zur Verfügung. Von der Deluxe-Ausführung bis zur einfachen Variante reichen die Angebote zum Kauf. Der Hobby-Bastler greift natürlich selber zur Säge und zum Hammer. Im Internet gibt es zahlreiche Bauanleitungen. Die einfachste Alternative ist ein größerer Tontopf. Einfach an einem trockenen und halbschattigen Platz (eventuell unter einem Dachvorsprung), ein Erdloch ausheben, dieses mit Sägespänen und trockenem Moos füllen und den Topf darüber stülpen. Jetzt muss nur noch eine Königin das Loch am umgedrehten Blumentopf finden und die Behausung annehmen.</p>
<p>Ist das Nest erst mal von der Königin wohnlich eingerichtet, baut sie einen Wachsbehälter, den sie mit Honig und Blütenpollen füllt, zur Vorratshaltung. Danach ist die erste Wabe dran. Die wird mit Pollen gefüllt, darauf die ersten Eier gelegt und mit Wachs verschlossen. Das Brüten kann beginnen. Mit Hilfe ihrer Flügel sorgt die Königin für die richtige Bruttemperatur. Bereits nach fünf Tagen schlüpfen die Larven, die sich nach ca. 8 Tagen verpuppen. Es dauert fast vier Wochen, bis die Königin die ersten Helferinnen hat. Dann erst kann es so richtig los gehen und die Königin muss sich nicht mehr um alles alleine kümmern.</p>
<p>Ein Volk umfasst je nach Art 50 bis 500 Hummeln. Im Hochsommer schlüpfen dann noch, wie bei den Bienen, die Drohnen und natürlich die Jungköniginnen, damit für das Weiterbestehen im kommenden Jahr gesorgt ist.</p>
<p>Der Hochzeitsflug mit den Drohnen steht noch an. Danach muss jede neue Königin für ausreichend Winterspeck sorgen, damit sie gut über den Winter kommt.</p>
<p>Es reicht aber nicht, nur für eine geeignete Nistmöglichkeit zu sorgen. Auch das leibliche Wohl des Hummelstaates darf nicht zu kurz kommen. Lippenblütler sind Hummelpflanzen, denn sie brauchen deren lange Rüssel. Also bitte gewährleisten, dass ausreichend Nahrung für die Hummeln bereit steht. Taubnessel, Mohn, viele Klee-Arten, Lupinen, Erbsen, Bohnen, Borretsch, Lavendel, um nur einige zu nennen, werden vorwiegend von Hummeln besucht.</p>
<p>Wer die „Hummel-Tipps“ beherzigt, wird bald neue Mitbewohner in seinem Garten begrüßen und darf sich an deren ganz besonderem Summen erfreuen.</p>
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		<title>Der Asiatische Marienkäfer wird zur Plage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hug24_johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 11:48:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Insekten]]></category>
		<category><![CDATA[Asiatischer Marienkäfer]]></category>
		<category><![CDATA[Blattläuse]]></category>
		<category><![CDATA[Nützlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Schädlinge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letzte Woche an einem sonnigen und warmen Herbsttag öffnete ich mein Wohnzimmerfenster, um die Sonne in die Wohnung zu lassen. Nach ein paar Minuten kam der erste Marienkäfer (so dachte ich zumindest) hereingeflogen. Als dann jedoch ca. weitere 10 in mein Wohnzimmer flogen, schaute ich mir die Käfer mal genauer an und musste feststellen, dass &#8230; <a href="https://www.haus-und-garten-24.de/asiatischer-marienkaefer/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">&#8222;Der Asiatische Marienkäfer wird zur Plage&#8220; </span>weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche an einem sonnigen und warmen Herbsttag öffnete ich mein Wohnzimmerfenster, um die Sonne in die Wohnung zu lassen. Nach ein paar Minuten kam der erste Marienkäfer (so dachte ich zumindest) hereingeflogen. Als dann jedoch ca. weitere 10 in mein Wohnzimmer flogen, schaute ich mir die Käfer mal genauer an und musste feststellen, dass es keine einheimischen Marienkäfer waren. Ich hab mich dann mal im Internet schlau gemacht und doch so einiges gefunden. Anscheinend bin ich nicht der einzige, dem diese Eindringlinge in letzter Zeit aufgefallen sind.</p>
<p>Bei den Käfern handelt es sich um den Asiatischen Marienkäfer (Harmonia axyridis), auch Harlekin- oder Vielfarbiger Marienkäfer genannt. Er gehört zur Familie der Marienkäfer (Coccinellidae) und ist ursprünglich in Ostasien beheimatet.</p>
<div style="float: right; padding: 10px;">
<p><a href="https://www.flickr.com/photos/23896842@N08/2270252614/"><img loading="lazy" class="alignnone" title="Asiatischer Marienkäfer" src="https://www.haus-und-garten-24.de/blog/images/asiatischer-marienkaefer.jpg" alt="Asiatischer Marienkäfer" width="320" height="237" /></a></p>
<p style="text-align: center;">©michael.strehl / <a href="http://flickr.com/photos/23896842@N08/2270252614/" target="_blank" rel="nofollow">flickr.com</a></p>
</div>
<p>Da der Harmonia axyridis hauptsächlich Blattläuse frisst, wurde er als biologischer Schädlingsbekämpfer 1916 in die USA exportiert. Nach Europa kam der Käfer dann 1982 und zwar zuerst nach Belgien und die Niederlande. Von dort wurde der vermeintliche Nützling dann über den Versandhandel an Gärtnereien in fast ganz Europa verkauft. Mittlerweile lebt der Harlekin-Marienkäfer längst in freier Wildbahn und breitet sich weiter sehr stark aus, was er nicht zuletzt seiner großen Anpassungsfähigkeit verdankt.<br />
Er hat keine speziellen Ansprüche an Nahrung, Lebensraum oder Klima. Findet er keine Blattläuse, so frisst er auch Blattflöhe, Gallenläuse, Schildläuse oder auch Larven anderer Nützlinge, sogar die seiner Verwandten, den europäischen Marienkäfern. Somit ist die Gefahr groß, dass der asiatische den beliebten und nützlichen europäischen Marienkäfer irgendwann verdrängt.</p>
<p>Auch vor reifen Früchten, wie Äpfeln, Himbeeren oder Pfirsichen, auf Feldern oder im <a title="Haus und Garten 24" href="https://www.haus-und-garten-24.de/" target="_self">Garten</a> macht der Käfer nicht halt. Ein besonderes Problem stellt er aber bei den Weinbauern dar, denn bei der Weinlese können einige Käfer &#8222;mitgeerntet&#8220; werden. Die Käfer sondern bei Gefahr aber Hämolymphe ab und diese verleihen dem Wein dann einen bitteren Geschmack. Diese giftigen Hämolymphe sondern übrigens fast alle Marienkäferarten ab, der asiatische jedoch eine 100-fach höhere Konzentration als beispielsweise der europäische Marienkäfer.</p>
<p>Wie schnell sich der Vielfarbige Marienkäfer ausbreitet sieht man auch an diesen Zahlen:</p>
<ul>
<li>in Nordamerika wurden die ersten Asiatischen Marienkäfer in der freien Natur erst 1988 in Louisiana entdeckt, doch innerhalb weniger Jahre hat er sich bis nach Kanada und Florida ausgebreitet</li>
<li>in England wurde er erstmals 2004 entdeckt, mittlerweile hat er sich über die gesamte Insel ausgebreitet</li>
<li>in der Schweiz war der Import als Schädlingsbekämpfer verboten, trotzdem wurden in diesem Jahr die ersten Exemplare gesichtet</li>
</ul>
<p>Harmonia axyridis ist etwas größer als sein europäischer Verwandter und kann bis zu 19 Punkte auf seinen Flügeln haben (europäische nur 7 oder 4). Überhaupt besticht er durch eine enorme Formenvielfalt, denn seine Farbe hängt vom Klima ab. Je niedriger die Temperatur im Larvenstadium, desto dunkler der Käfer.<br />
Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist das schwarze &#8222;M&#8220; auf dem Halsschild, doch auch dieses ist nicht bei allen vorhanden.</p>
<p>Besonders jetzt im Herbst werden die Käfer besonders lästig, weil sie sich meist zu großen Schwärmen zusammenfinden und ein geeignetes Quartier für den Winter suchen. Besonders an der Südseite von höheren Häusern sind sie dann anzufinden, denn diese erinnern sie an Hohlräume in Felsen, in denen sie ursprünglich in Asien überwinterten. Doch Vorsicht beim hinausbefördern, denn die Eindringlinge können sich durchaus zur Wehr setzen und können auch schon mal beissen. Das beweist auch ein Experiment des<br />
Insektenkundlers Joseph Kovach, der sich ca. 600 asiatische Marienkäfer auf die Haut setzen ließ. Ein Viertel der Käfer biss sich durch die Haut und durch das Blut wurden wiederum andere herbeigelockt.</p>
<p>Welche Auswirkungen die Verbreitung des Harlekin-Marienkäfers nimmt, kann momentan noch nicht genau vorhergesagt werden. Das Julius-Kühn-Institut in Köln ist beispielsweise der Meinung, dass &#8222;die Verschiebungen im Ökosystem praktisch nicht kalkulierbar sind&#8220;. Der Entomologe Andreas Vilcinskas vom Institut für angewandte Zoologie der Uni Gießen meint: &#8222;Der asiatische Marienkäfer zeigt ganz eindeutig die Tendenz, einheimische Arten zu verdrängen&#8220;. Sollte dies der Fall sein, wäre es nicht das erste mal, dass<br />
der Import von &#8222;Nützlingen&#8220; das Ökologische Gleichgewicht stört. So wurden z.B. in der Karibik Mungos gegen die Rattenplate eingesetzt, doch nachdem diese in ihrer Zahl stark zurückgingen, machten die Mungos auch Jagd auf seltene Reptilien und Vögel. Auf Hawaii wurde eine spezielle Schneckenart importiert, um die ebenfalls eingeschleppten Afrikanischen Riesenschnecken zu dezimieren. Doch auch dieser Schuss ging nach hinten los, denn diese Raubschnecken machten sich auch über alle anderen Schneckenarten her.</p>
<p>Weitere Fotos vom Asiatischen Marienkäfer findet ihr im <a href="http://gaertnerblog.de/blog/2008/marienkaefer-plage/#comment-217831" target="_blank">Gärtnerblog</a> und im <a href="http://www.mainzauber.de/gartenblog/?p=353" target="_blank">Gartenblog</a> von Mainzauber.de</p>
<p>edit: wie ich gerade gesehen habe, beschäftigt sich auch der <a href="http://www.muenchenblogger.de/stadtleben/kaeferplage-invasion-der-marienkaefer" target="_blank">Münchner Stadtblog</a> mit dem Thema</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.haus-und-garten-24.de/asiatischer-marienkaefer/">Der Asiatische Marienkäfer wird zur Plage</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.haus-und-garten-24.de">Haus und Garten 24</a>.</p>
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