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Weihnachtskaktus

Zum Glanz der weihnachtlichen Dekorationen gesellt sich alljährlich der Weihnachtskaktus mit seiner üppigen Blütenpracht. Die zur Familie der Kakteengewächse zählende Pflanzengattung mit der wissenschaftlichen Bezeichnung Schlumbergera ist im atlantischen Regenwald, der sogenannten Mata Atlantica, in Brasilien beheimatet. Den botanischen Namen erhielten die Gewächse zu Ehren von Frederic Schlumberger, einem berühmten Kakteenzüchter aus Frankreich, der von 1823 bis 1893 lebte. Der deutsche Begriff verweist auf die Blütezeit. Weihnachtskakteen wachsen in ihren Ursprungsgebieten als Aufsitzerpflanzen. Das garantiert ihnen in den tropischen Wäldern etwas mehr Helligkeit. Als Platz suchen sie sich Astgabeln aus, auf denen sich Humus angesammelt hat. Selten wird ein Weihnachtskaktus höher als 20 cm. Seine aus mehreren Gliedern bestehenden Triebe lässt er in einem Bogen herabhängen. Die bei uns verbreiteten Weihnachtskakteen sind meist Hybriden. „Weihnachtskaktus“ weiterlesen

Strahlenaralie (Schefflera)

Wer ausreichend Platz hat und eine prächtige Grünpflanze sucht, liegt mit einer Strahlenaralie immer richtig. Bei guter Pflege und perfektem Standort wächst sie bis zur Decke und das sogar recht schnell. Ein halber Meter Höhenwachstum pro Jahr ist durchaus drin. Die kräftig grünen Blätter, die bei manchen Arten auch mit Weiß oder Gelb kombiniert sind, haben eine glänzende, ledrige Oberfläche. Die Rückseiten sind heller grün. Ein komplettes Blatt steht an einem Stiel und besteht aus 5 bis zu 15 lanzenförmigen Einzelblättern. Je älter die Pflanze ist, desto mehr dieser Einzelblätter bringt ein neuer Strahlenkranz zustande. „Strahlenaralie (Schefflera)“ weiterlesen

Christusdorn (Euphorbia milii)

Man mag es kaum glauben, aber der Christusdorn ist ein enger Verwandter des Weihnachtssterns. Er ist gehört gleichfalls zu den Wolfsmilchgewächsen mit dem typischen weißen, giftigen Milchsaft, der austritt, wenn ein Stängel oder ein Blatt verletzt wird. Was der Christusdorn und der Weihnachtsstern ebenfalls gemeinsam haben, sind die farbigen Hochblätter. Diese sehen beim Christusdorn noch mehr aus wie Blütenblätter, sind aber definitiv keine. Die richtigen Blüten sind extrem winzig und befinden sich in der Mitte der beiden Hochblätter, die rot, rosa und sogar weiß oder gelb sein können. Eine Übereinstimmung gibt es noch. Beide Gewächse sind Kurztagespflanzen, die zur Blütenbildung eine Zeit lang weniger als 12 Stunden Helligkeit am Tag wollen. Deshalb setzt der Christusdorn insbesondere in den Wintermonaten neue Blüten an. Zu der Zeit also, in der es sowieso nur sehr wenig Blühendes gibt, an dem wir uns erfreuen können. „Christusdorn (Euphorbia milii)“ weiterlesen

Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrim)

Der zur Familie der Wolfsmilchgewächse gehörende Weihnachtsstern erreicht in seiner Heimat Mittel- und Südamerika eine stattliche Höhe von 5 Metern. Gemäß seiner Herkunft will er auch bei uns ganzjährig warm stehen. Viele Pflanzen werden nach Weihnachten entsorgt, obwohl eine Weiterkultivierung möglich ist. Ein Rückschnitt im Frühjahr ist sinnvoll bei gleichzeitigem Umsetzen in humusreiches Pflanzsubstrat. Im Sommer kann er einen Ausflug ins Freie machen und wenn man Glück hat, bildet er von ganz alleine neue farbige Hochblätter. Wer auf Nummer sicher gehen will, dass sich der Weihnachtsstern wieder in seiner ganzen Pracht präsentiert, sollte bedenken, dass es sich um eine Kurztagespflanze handelt, die nur dann Blüten ansetzt, wenn sie weniger als 12 Stunden Helligkeit pro Tag bekommt. Mit Hilfe eines Eimers zum Abdecken kann der Pflanze geholfen werden. Mit dieser Maßnahme muss allerdings bereits im Oktober begonnen werden, damit es auch pünktlich zu den Feiertagen klappt. „Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrim)“ weiterlesen