Polsterphlox (Teppichphlox)

Veröffentlicht am 14.05.2013 in Allgemein, Gartenpflanzen

Im fröhlichen Reigen der leuchtend bunten Bodendeckerpflanzen darf der Polsterphlox nicht fehlen. Die wissenschaftliche Bezeichnung der farbenprächtigen Gewächse mit den vielen kleinen Blüten, die im Frühjahr in weißer, rosafarbener, roter oder blauer Farbe erscheinen, lautet Phlox subulata. Weil die Gewächse den Garten mit ihren Polstern mit einem weichen Naturbelag versehen, wird auch häufig vom Teppichphlox oder vom Moosphlox gesprochen. Bis zu 15 cm wächst der Bodendecker in die Höhe. Mit den Jahren breitet er sich immer weiter aus. Der Polsterphlox zählt zur Ordnung der Heidekrautartigen, zur Familie der Sperrkrautgewächse und zur Gattung der Flammenblumen.

In milden Lagen und wenn der Frost im Winter nicht gar so unbarmherzig zuschlägt, behält der Polsterphlox seine grünen Blätter. Die Staude ist absolut winterhart und benötigt noch nicht einmal einen Schutz gegen die Kälte. Lediglich die Wintersonne kann das Laub negativ beeinflussen, wenn sie nach einer Frostnacht auf die kalten Blätter brennt. Ein entscheidender Vorteil des Gewächses liegt an seinem dichten Wuchs, der Unkraut keine Chance gibt. Nach der Blüte ist eventuell ein Rückschnitt ratsam, damit die Pflanzen ihre kompakte Form behalten. Ältere Triebe vertragen ein ordentliches Zurückschneiden sogar sehr gut.

Polsterphlox (Teppichphlox)

Der Polsterphlox und sein Ursprung

Die Heimat des beliebten Gewächses liegt in den USA und zwar speziell in den nordöstlichen Bundesstaaten. Dort gedeiht er vor allem an sonnigen Waldrändern und auf Ödland. Anders als andere Steingartengewächse, die keinerlei Dünger benötigen, bevorzugt der Polsterphlox einen mäßig mit Nährstoffen angereicherten Boden. Vor dem Anpflanzen sollte deshalb der Boden mit etwas Humus oder gut abgelagertem Kompost angereichert werden. In den Folgejahren wirkt sich ein gelegentliches Düngen positiv auf die Pflanzen aus.

Pflanzenbeschreibung Polsterphlox

Die Blüten besitzen durchaus eine Ähnlichkeit mit den Blüten des Gartenphlox, nur sind sie kleiner. Auch die Farbschattierungen treten in vergleichbarer Weise auf. Anders als der Einjahresphlox, der immer wieder ausgesät werden muss, handelt es sich beim Polsterphlox um eine ausdauernde, krautige Pflanze, die ein weites Wurzelsystem entwickelt. Das schmalblättrige Laub, das an Nadelbäume erinnert, besitzt ein kräftiges Grün. Die Blüten, die von Mai bis Juni erscheinen, sind mit fünf am Rande eingekerbten Kronblättern ausgestattet, die im Verbund wie kleine Sterne aussehen. In der Mitte besitzen die Blütenblätter häufig einen punktförmigen Kontrast, das sogenannte Auge. Der Polsterphlox bevorzugt einen vollsonnigen Standort.

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Der Polsterphlox und seine zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten

Der rosa blühende Bodendecker ist hervorragend für den Steingarten geeignet. In Verbindung mit andersfarbigen Polsterstauden lassen sich interessante Kompositionen erschaffen. Aber auch untereinander in verschiedenen Blütenfarben hinterlässt der Polsterphlox einen einzigartigen Eindruck. Er verträgt zwar etwas Trockenheit, sollte aber bei längerer Zeit ohne Regen Wassergaben erhalten. Ein durchlässiger Untergrund ist wichtig, denn Staunässe bekommt den Gewächsen überhaupt nicht. Ideal sind deshalb Hanglagen, an denen das Regenwasser gut ablaufen kann. Der Polsterphlox beschert zudem Trockenmauern ein bezauberndes Ambiente. Eine weitere Pflanzmöglichkeit stellen Bottiche und Kübel dar. Vor allem in Steintrögen macht der Polsterphlox eine gute Figur, wenn er mattenartig weit über den Rand herabhängt. Auch als Randbepflanzung am Weg oder an der Terrasse sieht der Polsterphlox sehr hübsch aus, wenn er die harten Kanten der Gehwegplatten sanft umspielt.

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