Gartenliegen

Der Mensch gilt allgemein als eher bequem und genießerisch. Ein Grund mehr, sich dem Kauf einer Gartenliege zu widmen. Denn nichts kann entspannender sein, als das gemütliche Verweilen auf einer komfortablen Gartenliege. Umrahmt von sanftem Grün des Rasens oder den leuchtenden Farben der Sommerblumen, kann die Seele baumeln und der Körper kommt zur Ruhe. Gerade in unserer hektischen Zeit braucht jeder Mensch Phasen der Erholung, sonst sind die persönlichen Kräfte irgendwann aufgebraucht. Totale Erschöpfung (Burnout) bzw. physische oder psychische Beschwerden können die möglichen Folgen sein. Neuerdings ist manchmal von Entschleunigung die Rede. Gemeint ist ein Verhalten, das einer beruflichen und privaten Überanstrengung entgegensteuert, um übertriebener Eile, zumindest hin und wieder, zu entfliehen. Als Zeitraum der Regeneration reicht der Jahresurlaub für gewöhnlich nicht aus. Vielmehr bedarf es des Öfteren Momente, die ausschließlich einer Wiederherstellung der Lebensenergie dienen. Gartenliegen eignen sich hervorragend zum Relaxen, denn am richtigen Ort bieten sie Zurückgezogenheit für Augenblicke uneingeschränkter Ruhe.

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 Gartenliegen: Modelle

Zum Komfort einer Gartenliege tragen zwei wesentliche Faktoren bei: Form und Material. Weil Bequemlichkeit zu den subjektiven Empfindungen zählt, wird der wohltuende Aspekt einer Gartenliege von mehreren Personen unterschiedlich wahrgenommen. Es empfiehlt sich deshalb vor dem Kauf, sich zunächst mit den möglichen Arten von Garten- und Sonnenliegen vertraut zu machen:

Liegestühle

Einst war der Liegestuhl die typische Sitzgelegenheit auf dem Deck von Linien- oder Kreuzfahrtschiffen. Er lässt sich schnell und einfach zusammenklappen, transportieren und stapeln. Ursprünglich erlaubte der Liegestuhl nur eine Position. Erst später kamen aufgrund der verlängerten Trageleiste mit Querstreben weitere Sitz- und Liegeeinstellungen hinzu. Der Klassiker aller Klappliegen besteht aus einem Holzgerüst mit einer robusten Bespannung aus Segeltuch oder Leinen.

Klappliegen

Mit Klappliegen sind für gewöhnlich Gartenmöbel gemeint, die das Liegen auf einer komplett horizontalen Ebene erlauben und bei Nichtgebrauch wenig Platz erfordern. In zusammengeklapptem Zustand nehmen Gartenliegen dieser Art nur noch ein Drittel ihrer eigentlichen Länge ein. Auch die drei Beinelemente lassen sich entlang der Liegefläche umklappen, damit sie beim Tragen oder Einlagern nicht stören. Das bewegliche Kopfteil des Gestells aus Stahlrohr oder Aluminium kann mehrere Positionen einnehmen. Eventuell gehört zur Klappliege ein aufsteckbares Sonnendach, das zumindest das Gesicht vor zu intensiven UV-Strahlen schützt.

Kippliegen

In der Seitenansicht erinnert eine Kippliege an den Buchstaben „S“, denn das Rückenteil ragt leicht nach vorne gebeugt in die Höhe, während die Fußablage in einer gekrümmten Linie fast bis zum Boden reicht. Dazwischen befindet sich der Teil zum Sitzen. Wird der Kippmechanismus aktiviert, um eine liegende Position einzunehmen, bewegt sich das Rückenteil schräg nach hinten und das Fußteil nach oben. Die meisten Modelle sind der Sicherheit wegen mit Rückfallschutz ausgestattet. Kippliegen sind besonders leicht (Stahl- oder Alurahmen und mit Textilgewebe bespannt), deshalb kommen sie sowohl als Outdoorliege für den Garten als auch als Bäderliege, Saunaliege, Strandliege und Schwimmbadliege infrage.

Rollliegen

Zu den Gartenmöbelstücken, die einen exquisiten Geschmack beweisen, gehören Rollliegen, insbesondere wenn sie aus edlen Hölzern, wie Teak oder Eukalyptus, fabriziert wurden. Der Handel bietet ferner Rollliegen aus Rattan, Kunststoff, Aluminium und Stahlrohr bzw. Edelstahl an. Eine Rollliege besitzt, wie der Name besagt, unterhalb der Rückenlehne zwei Rollen, die durch anheben des Fußteils ein müheloses Umherschieben ermöglichen. Für die nötige Standsicherheit sorgen weitere zwei oder vier Stützbeine. Armlehnen erhöhen die Bequemlichkeit, und ein etwas dickeres Polster garantiert weiches Liegen.

Relaxliegen

Bei Relaxliegen steht die Entspannung an allererster Stelle. Weil sich ihre ergonomische Formgebung perfekt den menschlichen Konturen anpasst und die einzelnen Körperpartien (Nacken, Wirbelsäule, etc.) unterstützt und entlastet, finden Ruhemöbel dieser Art auch in Wellness-Oasen und Kurbädern Verwendung. Zurücklehnen und einfach mal abschalten gelingt aufgrund der geschwungenen Linie ausgezeichnet. Genau genommen handelt es sich um eine Mischung aus Sessel und Liege. In dieser Kombination kann optimale Erholung stattfinden. Noch behaglicher wird es mit einer gepolsterten Auflage, die sich angenehm auf der Haut anfühlt.

Stapelliegen

Möchten mehrere Personen gleichzeitig Sonne und frische Luft genießen, treten die Vorzüge von stabelbaren Gartenliegen in den Vordergrund. Ungenutzt nehmen sie übereinander eingelagert sehr wenig Platz in Anspruch. Werden sie gebraucht, sind sie sofort einsatzbereit. Um Stapelliegen ohne großen Kraftaufwand anheben zu können, bestehen sie aus einem sehr leichten Material, wie Kunststoff oder Aluminium. Ihr Verwendungszweck erstreckt sich unter anderem auf das gemeinsame Sonnenbaden an einem Pool.

Deckchairs

Den Liegen auf der Plattform eines Passagierdampfers nachempfunden, tragen Deckchairs in heimischen Gefilden ohne vorheriges Kofferpacken zu einem ganz speziellen Freizeitfeeling bei. Inmitten eines imitierten Maritim-Ambientes (Palmen, Muscheln, Wasserspiele) und mit erfrischenden Drinks breitet sich ganz gewiss Ferienstimmung aus. Gartenliegen, die gleichfalls ein Quäntchen Exotik in den Garten zaubern, stellen die Bequemlichkeit sicher. Während in früheren Zeiten klassische Klappstühle mit Holzkonstruktion auf den Oberdecks der Kreuzfahrtschiffe gängig waren, entspannen sich Schiffsreisende heute auf weitaus moderneren Sonnenliegen. Demzufolge beeindrucken Deckchairs für Garten, Balkon oder Terrasse derweil mit einem topaktuellen Aussehen.

Schaukelliegen

Wiegebewegungen erweisen sich seit jeher als dienlich zur Beruhigung von Kleinkindern. Deshalb sind viele Babybettchen mit einer Schaukelfunktion ausgestattet. Was bei den jüngsten Erdenbürgern gelingt, muss für Erwachsene nicht verkehrt sein. Im Gegenteil, sanftes Hin- und Hergleiten wirkt sich äußerst ausgleichend auf Körper und Geist aus, ganz unabhängig vom Alter der jeweiligen Person. Schaukeln entpuppt sich als Balsam für die Seele, deshalb verfügen manche Gartenliegen über eine halbrunde Kufe, die zu schwingenden Vor- und Zurückbewegungen verhilft. Alternativ kann ein Sitz oder eine Liege an einem Gerüst oder Baum befestigt werden, um die Eigenheit einer Kinderschaukel auszuschöpfen. Statt Schaukelliege findet vielleicht eine einfache Hängematte den Vorzug. Ein entsprechend großes Tuch oder Netz wird an zwei Punkten (Baum, Balken, Terrassendach oder spezielle Vorrichtung) fixiert, damit sich eine durchhängende Fläche zum Liegen und Relaxen ergibt.

Strandkörbe

Wer sich gerne an einem von der Außenwelt abgeschirmten Ort zurückzieht, erhält mit einem Strandkorb ein Gartenmöbelstück, das dieses Verlangen in vollem Umfang erfüllt. Ein Strandkorb hält aber nicht nur neugierige Blicke, sondern auch Wind und Regen ab. Volllieger sind komplett zurückklappbar, während sich Halblieger zumindest um etwa 45° nach hinten verstellen lassen. Strandkörbe bieten meist Platz für zwei Personen, weshalb sie sich auch für romantische Stunden zu zweit hervorragend eignen.

Lounge-Möbel zum Chillen

Outdoor-Liegen, die die gleichen Annehmlichkeiten bieten, wie die Couch oder das Sofa im Wohnzimmer, laden geradezu zum Träumen ein. Selbst hinsichtlich des Designs brauchen Lounge Möbel keinen Vergleich mit der Einrichtung im Haus zu scheuen. Neben Sesseln, Stühlen und Tischen umfasst das Angebot auch Stücke, auf denen man alle Viere von sich strecken kann, wie Singel- und Doppelliegen oder eine Lounge-Insel in runder oder halbrunder Form. Konstruktionen aus wetterfestem Polyrattan trotzen dem Regen, so dass lediglich kuschelige Auflagen und Kissen ins Trockene gebracht werden müssen, wenn der Sinn gerade nicht nach Faulenzen im Freien steht.

Gartenliegen: Materialien

Bezüglich der Werkstoffe, die für Gartenliegen eine Option darstellen, befindet sich Holz ganz vorne auf der Beliebtheitsskala. Das Naturerzeugnis verfügt aber auch über Wesensmerkmale, die für manche weniger gefällig erscheinen. Analog dazu haben alle für Garten- und Sonnenliegen taugliche Materialien ihre Vorzüge und Nachteile.

Nachfolgend ein Auszug der möglichen Werkstoffe mit ihren charakteristischen Eigenschaften:

Holz

Damit Hölzer ihre Farbe behalten, müssen sie gelegentlich mit Schutzmitteln eingelassen werden, ansonsten werden sie im Laufe der Zeit grau, was sich aber nicht negativ auf die Zellstruktur auswirkt. Lediglich bei Weichhölzern (Kiefer, Tanne, Fichte) sind turnusmäßig stattfindende Pflegemaßnahmen unverzichtbar, weil diese Holzarten dem Wetter nur bedingt standhalten. Holz ist relativ schwer und braucht eine Weile, bis es nach einem Regenguss abtrocknet. Es können sich zudem schmierige Beläge bilden, die mit dem Einsatz von Wasser, Seife und Bürste wieder verschwinden.

Kunststoff und Rattan aus Polyethylenglykol

Synthetisch hergestellte Stoffe wiegen wenig, sind pflegeleicht und vergleichsweise robust gegenüber Umwelteinflüsse. Als ungünstige Begleiterscheinungen von Kunststoff-Liegen werden gegebenenfalls die geringere Standfestigkeit und eine fehlende natürliche Ausstrahlung betrachtet.

Aluminium

Das silbrig-weiße Leichtmetall punktet mit Stabilität, geringem Gewicht sowie hoher Resistenz gegen Wasser, Hitze und UV-Strahlung. Es trocknet schnell und braucht kaum Pflege. Zur Gewinnung von Aluminium bedarf es viel Energie, deshalb wird diesem Material eine schlechte Ökobilanz zugesprochen.

Stahlrohr

Hohlprofile mit rundem, ovalem oder quadratischem Querschnitt bieten reichlich Flexibilität bei der Gestaltung. Leider werden Stahlrohr-Gartenliegen aber meist sehr bald ein Opfer der Korrosion. Auch wenn Stahlrohr nicht dem Regen ausgesetzt ist, bildet sich aufgrund der Luftfeuchtigkeit oftmals schon nach kurzer Zeit Flugrost.

Auflagen für Gartenliegen

Damit das Liegen auch wirklich keine unangenehmen Empfindungen verursacht, gibt es für harte Oberflächen weiche und nachgebende Polster. Inwieweit eine Auflage die gewünschte Behaglichkeit bereithält, hängt von ihrer Dicke und der verwendeten Füllung ab. Damit das Polster nicht verrutscht, sind viele Produkte mit Rücken- bzw. Bindebändern versehen. Farben und Dessins der Bezüge werten die Outdoor-Möbel zusätzlich auf. Natürlich müssen die Auflagen auch hinsichtlich ihrer Abmessung passen. Häufig handelt es sich um Standardgrößen, die sich für viele Gartenliegenmodelle eignen. Doch damit Liege und Auflage tatsächlich miteinander harmonieren, sollte vorher genau Maß genommen werden.

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Kurzer Rückblick auf die Geschichte der Gartenliegen

Sich auf Terrasse, Balkon oder im eigenen Grünbereich nur zum reinen Vergnügen aufhalten, hat noch keine allzu lange Tradition. Einerseits wurde der Garten früher hauptsächlich zum Gemüseanbau genutzt, andererseits sah die damalige Architektur beim Häuserbau in aller Regel keine Balkone, Terrassen und sonstige Freisitze vor. Wenn doch draußen, nahm man auf Bänken und einfachen Gartenstühlen Platz. Das änderte sich, als Urlaubsreisen in den Süden auch für den Normalbürger immer attraktiver wurden. Vor allem Italien erfüllte die Forderungen an den aufkommenden Tourismus. Nirgendwo anders ließ sich das süße Nichtstun (Dolce far niente) so brillant in die Realität umsetzen, wie im Sehnsuchtsland der Deutschen. Der Genuss von Sommer, Sonne, Strand und Meer war im Grunde genommen dem „Wirtschaftswunder“ zu verdanken, das die finanzielle Grundlage für Reisen ins Ausland bot. Die Urlauber bemerkten, dass das südländische Leben größtenteils im Freien stattfand. Was lag näher, als sich mit einem lauschigen Plätzchen ein Stück Ferien nach Hause zu holen. Damit sich dort optimales Mittelmeer-Feeling einstellen konnte, waren Strandliegen unerlässlich.

Fazit:

Gartenliegen verschönern den Aufenthalt im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon enorm, speziell wenn es gezielt um Ruhe und Entspannung geht. Outdoor-Möbel werden den persönlichen Ambitionen in vollem Umfang gerecht, wenn vor der endgültigen Kaufentscheidung ein Auswahlverfahren vonstatten geht, das die jeweiligen Vor- und Nachteile näher unter die Lupe nimmt.