Buddha Statuen

Eigentlich zur seelischen Erbauung der Gläubigen erschaffen, sind Buddha Figuren mittlerweile, vor allem in der westlichen Welt, gern genutzte Dekorations- oder Kunstobjekte. Als Accessoire für das Wohnzimmer oder den Garten, wertet die Buddha Statue den Rest des Interieurs auf und verleiht ein ganz besonderes Flair. Es gibt sehr viele Varianten einer Buddha Figur, sowohl Material und Aussehen betreffend, als auch hinsichtlich der Bedeutung. Beim verwendeten Werkstoff gibt es kaum Grenzen. Je nach Geschmack können Sie sich für einen Buddha aus Terrakotta, Stein, Holz, Bronze, Silber oder aus einem anderen Material entscheiden. Beliebt sind ferner große Gartenfiguren aus Stein, die besonders unempfindlich und deswegen sehr gut für den Außenbereich geeignet sind.

Der Thailändische Buddha

Eine Buddha Statue ist das vollplastische, materialisierte Abbild des in Nepal geborenen Siddhartha Gautama, der den Buddhismus einst begründete. Der geistliche Titel „Buddha“ wurde ihm nach seiner, in einer heiligen Nacht, erlebten Erleuchtung (Bodhi) zuteil. 560 vor Christus geboren, gab es die ersten Skulpturen des Erleuchteten ca. ab dem 1. Jahrhundert vor Christus.
Laut einer Legende hat Siddhartha seine Jünger zu sich gerufen, als er seinen nahenden Tod fühlte. Diese befürchteten einen Rückgang des Interesses an der Glaubenslehre nach seinem Ableben. Er empfahl ihnen unter anderem, über seiner Asche eine Art Anbetungsplatz oder Altar zu erbauen. Das würde die Menschen am Vergessen hindern. Erst viel später wurde er selbst als Buddha Statue verewigt.
Die größten stehenden Buddha Statuen (53 m groß) der Welt befanden sich bis zu deren Zerstörung durch die Taliban im 2500 Meter hoch gelegenen Tal von Bamiyan (Afghanistan).

Der lachende Buddha (Lucky Buddha)

Sogenannte Glücksbuddhas mit dickem Bauch sind besonders populär. Es heißt, sie bringen Reichtum und günstige Umstände, wenn sie sich im persönlichen Umfeld befinden. Der Wanst weist auf Wohlstand hin und das fröhliche Lachen auf Zufriedenheit und Lebensfreude. Ein dicker Buddha, der in China Budai und in Japan Hotei genannt wird, stellt Maitreya, den Buddha des zukünftigen Zeitalters dar. Sein Kommen wurde für in Tausenden von Jahren prophezeit. Statuen befinden sich in chinesischen Tempeln und Klöstern für gewöhnlich in der Halle der vier Himmelskönige. Der Buddha mit dem nackten, dicken Wanst verkörpert zudem die Inkarnation des Bettelmönches Qici, der durch das Land zog und mit seinem Lachen die Menschen erheiterte.

Übrigens: Den dicken Bauch des Buddhas streicheln soll Glück bringen. Wenn nötig, wird der lachende Buddha sogar zum Gute-Laune-Coach: Bei Ärger und Missmut einfach den Buddha am Bauch kitzeln und sofort steigt das Stimmungsbarometer in die Höhe. Wer es nicht glaubt, kann es gerne einmal ausprobieren.

Steinfigur Buddha sitzend
BUDDHA Feng-Shui Steinfigur
Steinfigur großer Buddha Shiva

Weibliche Buddha Figuren

Buddhas müssen nicht zwangsweise männlich sein. Interessieren Sie sich für eine weibliche Buddha Figur, können Sie sich etwas näher mit Kwan Yin (auch unter den Namen Kuan Yin oder Guanyin geläufig) beschäftigen. In China wird sie vor allem von Frauen verehrt und um Rat und Hilfe gebeten. Nach Meinung der Buddhisten spendet sie Trost und Glück. In gewisser Weise ähnelt Kwan Yin der Heiligen Maria des Christentum. Ob als Göttin oder Bodhisattva (erleuchtetes Wesen), Kwan Yin widmet sich in erster Linie der Gnade und Barmherzigkeit. So werden den Skulpturen die einen oder anderen Fähigkeiten zugewiesen, und der Käufer hat die Möglichkeit, sein Zuhause mit einer gewissen Spiritualität zu versehen. Doch auch viele Menschen, die mit der religiösen Bedeutung nichts anfangen können, finden Gefallen an diesen Objekten.

Der ideale Platz für die Buddha Figur

Als Blickfang sind Buddha Statuen geradezu prädestiniert, Interesse bei Gästen zu erwecken. Verfügen Garten oder Wohnzimmer bereits über fernöstliche Elemente, verleiht der Buddha dem Asiastil den letzten Schliff. Aber auch als einzelnes „Schmuckstück“ an einem geeigneten Ort, wird die Buddha Figur zum Glanzstück, das sich vom Rest der Ausstattung abhebt. Das Wohngefühl wird durch die ihr anhaftende Energie ganz sicher positiv beeinflusst. Vielleicht inspirieren diese Statuen ein wenig und helfen einem Leitspruch Buddhas folgend, der lautet, dass es keinen Weg zum Glück gibt, weil das Glücklichsein selbst der Weg ist.

Wo der Buddha im Garten am besten zur Geltung kommt, hängt unter anderem von seiner Größe ab. Kleinere Statuen sollten erhöht stehen, auf einem Tisch, einer Säule, einem großen Stein oder einer Mauer, damit sie wirken. Doch ganz unabhängig von der Dimension, empfiehlt es sich, auf einen Standort direkt am Boden zu verzichten. Für größere Gebilde eignet sich ein Hügel oder ein Podest, um dem Buddha die gebührende Wertschätzung zu erweisen. Eine Alternative stellt ein Untergrund aus Dekokiesel dar, gegebenenfalls in einer Farbe, die sich optisch von der Buddha Statue abhebt. Zweckdienliche Plätze sind unter einem Baum, vor grünen Sträuchern, in einer Gartennische oder als Solitär inmitten des Gartens. Wird die Figur in der Dunkelheit mit künstlichem Licht angestrahlt, bleibt die erhabene Präsenz der Buddha Statue bis spät in die Nacht erhalten.

Entspannung pur

Ist Ihr Alltag hin und wieder geprägt von Hektik und Stress? Dann schaffen Sie sich doch innerhalb Ihres Zuhauses einen Gegenpol, an dem Sie abschalten und relaxen können. In Meditationszentren und vielen Wellness-Studios gehören Buddha Statuen zur Einrichtung. Nicht ohne Grund, denn die Betreiber wissen von der Ruhe, die von einer Buddha Figur ausgeht. Falls Ihnen innerhalb der Wohnung der Platz für einen persönlichen Rückzugsort fehlt, hält eventuell der Garten ein Fleckchen zum Innehalten bereit, vorzugsweise mit Buddha Figur, damit die körperliche und psychische Entspannung garantiert gelingt.

Was bedeuten die unterschiedlichen Handgesten des Buddhas?

Die Handstellungen des Buddhas mit symbolischer Aussagekraft heißen Mudras.
Hier die wichtigsten:

  • Betende Hände sind ein respektvoller Gruß und gelten gleichzeitig als Zeichen für innere Sammlung, Konzentration und Ausgeglichenheit von Körper, Geist und Seele.
  • Bei der Meditationshaltung liegen beide Hände übereinander im Schoss.
  • Wenn sich die rechte Hand auf dem Knie befindet und mit der Innenfläche zum Betrachter weist, strahlt der Buddha Nächstenliebe aus und möchte Wünsche erfüllen.
  • Ist von der herabhängenden rechten Hand der Handrücken sichtbar, während die linke Hand im Schoss liegt, möchte der Buddha auf Erdverbundenheit hinweisen.
  • Bis zur Brust erhobene rechte Hand mit gezeigter Innenfläche und nach oben gerichteten Fingern, bedeutet Furchtlosigkeit, Schutz und Ermutigung. Berühren sich dabei Zeigefinger und Daumen, stellt diese Gestik das Rad der Lehre dar.