Gartenpumpen

Wer einen eigenen Garten hat, der kennt das Problem. Wassermangel bei Trockenheit! Wenn der Garten droht zu verdursten, die ganze mühevolle Gartenarbeit damit umsonst gewesen wäre, nur weil kein Regen fällt, gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen könnte man den Garten mit teurem Leitungswasser bewässern. Die bessere Möglichkeit ist die Anschaffung einiger Wasserfässer, Regentonnen, beziehungsweise einer Zisterne, welche man mit den Dachrinnen des Hauses verbinden kann und eine entsprechende Gartenpumpe nutzt. Wenn nun der Regen fällt, die Fässer und Zisternen gefüllt sind, kann manch Trockenperiode ohne Probleme und vor allem kostengünstig überwunden werden.

Um eine effektive Gartenbewässerung zu haben, muss der Gartenbesitzer natürlich auch effektiv das Wasser in den Garten pumpen können. Dazu bietet der Fachhandel die unterschiedlichsten Modelle an. Die Funktionsweise der gängigen Gartenpumpen ist immer gleich. Sie dienen zum ab – und umpumpen. Dazu stehen sie im Trockenen und saugen über einen angesetzten Ansaugschlauch das Wasser in die Pumpe hinein. Von hier wird das begehrte Nass dann meist über einen Schlauch, auch Rohre sind möglich, an die entsprechende Stelle geleitet. So arbeitet eine Teichpumpe genauso wie Aquarienpumpen auch. Im Allgemeinen unterscheiden sich die Gartenpumpen in ihrer maximalen Förderhöhe, in der Fördermenge und dem Förderdruck. Je größer diese Angaben sind, desto aufwendiger ist die Pumpe konstruiert und dies schlägt sich natürlich im Preis nieder. Das gewählte Gerät muss den Anforderungen des Käufers entsprechen. Vor dem Kauf sollte der Interessent einige Dinge bedenken. Beispielsweise muss es nicht immer die kraftvollste Gartenpumpe sein. Die Förderhöhe berechnet sich aus dem minimalsten Wasserstand des Reservoirs, Fass, Grundwasser oder Tonne und der zu überwindenden Höhe. Wichtig ist grundsätzlich das Vorhandensein eines Filters, welcher die Pumpe vor Verunreinigungen schützt.

Soll die Gartenpumpe zum Füllen eines Schwimmbeckens oder eines Gartenteiches dienen, dann muss ein Fehlstromschutzschalter zwischengesetzt werden. Wird ein Regner verwendet, einer Beregnungsanlage, ist dies wiederum nicht nötig. Hier wird im Normalfall kein Mensch durch etwaige Mängel in der Stromversorgung gefährdet. Im Schwimmbecken kann dies schon einmal der Fall sein. Sollte einmal ein Fehler auftreten ist, wie bei allen Elektrogeräten, die Pumpe zu allererst einmal von der Stromversorgung zu trennen. Erst dann kann der Fachmann bestellt werden, der das Gerät sicher wieder in Gang bringt. Wer den nötigen Platz hat und die entsprechenden Möglichkeiten, der kann sich auch am Grundwasser bedienen. Hierfür muss natürlich eine Bohrung durchgeführt werden. Danach muss der Brunnenbauer eine so genannte Tiefbrunnenpumpe anschließen. Wird dann das erste Mal der Druckschalter an der neu erworbenen und eingesetzten Pumpe gedrückt, lacht das Gärtnerherz und die Pflanzen danken den Einsatz mit frischem Grün und saftigen Beeren und Früchten.