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Nicht alle Pflanzen verfügen über dicke Stämme und kräftige Wurzeln, die für eine ausreichende Stabilität sorgen. Bäume kommen in der Regel ohne Stütze aus, es sei denn, es handelt sich um ein junges Gewächs, das sich erst noch fest in den Untergrund verankern muss. Viele Pflanzen im Nutz- und Ziergarten benötigen jedoch eine Hilfe, damit sie nicht umknicken. Durch eine heftige Windböe oder einen starken Gewitterregen brechen lange Pflanzenstiele leicht ab. Der entstandene Schaden ist in der Regel irreparabel. Stützen werden am besten schon angebracht, wenn die Pflanzen noch verhältnismäßig klein sind. Beim Gemüse empfiehlt sich der Aufbau von Spiralen oder Rankgerüsten noch vor dem Aussäen oder Aussetzen, damit die Gewächse und ihre Wurzeln später nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Verwendete Bänder oder Drahtstücke sollten die Stiele nicht zu fest umschließen, damit nichts einschnürt. Ideal sind Klammern (siehe Foto 1), die sich leicht öffnen und schließen lassen und sowohl der Stütze als auch dem Pflanzentrieb genug Platz lassen. Weiterlesen »

Im Garten mulchen

Das wirkungsvolle Prinzip des Mulchen lässt sich am besten im Wald begutachten. Ganz ohne Kompost als Zwischenstation wird das fallende Herbstlaub zum Dünger, der den Baumwurzeln die notwendigen Nährstoffe liefert. Die Schicht dient zudem als Schutz der unterirdischen Pflanzenteile vor Kälte. Die Verrottung erfolgt im Laufe der Zeit. In tieferen Schichten sind die Blätter bereits komplett verfallen, während sich ganz oben noch das getrocknete Herbstlaub des letzten Jahres befindet. In der Mulchschicht des Waldes halten sich zahlreiche Würmer, Käfer und andere Lebewesen auf, die sich gleichfalls an der Zersetzung des Laubes beteiligen. Die äußerst erfolgreiche Bodenverbesserung des Waldes lässt sich problemlos auf den Garten übertragen. Allerdings wäre dort eine so dicke Mulchschicht wie im Wald eher ungeeignet, denn sie hätte eventuell Fäulnis zur Folge. Außerdem bestünde die Gefahr, dass der Boden regelrecht erstickt. Wird aber alljährlich Herbstlaub in einer dünnen Schicht im Garten ausgebreitet, bekommt das sowohl den Nutz- als auch den Zierpflanzen ausgesprochen gut. Weiterlesen »

Die Winterfütterung der Singvögel ist für viele Menschen eine liebgewonnene Gewohnheit geworden. Die Vögel finden auf diese Weise auch bei strengem Frost und hohem Schneefall Nahrung. Außerdem macht es Spaß, den Tieren während ihrer Stippvisiten zuzuschauen. Bezüglich einer Ganzjahresfütterung gibt es unterschiedliche Ansichten. Unumstritten ist jedoch die Tatsache, dass die Singvögel bei langanhaltender Trockenheit an Wassermangel leiden und auf der Suche nach Möglichkeiten zum Durststillen sind. Deshalb trägt im Sommer die Vogeltränke zum Besuch der gefiederten Gäste im Garten bei und das winterliche muntere Treiben setzt sich auch in den warmen Monaten fort. Vogeltränken werden übrigens auch gerne von Insekten angeflogen. Wildbienen dient das wertvolle Nass nicht nur als Trunk, sondern auch als Bestandteil des Baumaterials, das sie zum Verschließen ihrer Niströhren benötigen. Weiterlesen »

Schwüle Sommerhitze und heiße Saharawinde – der Sommer 2013 lässt Deutschland schwitzen. Während selbst in Banken und Büros die Kleiderordnungen gelockert werden und Klimaanlagen auf Hochtouren laufen, freuen sich diejenigen, welche rechtzeitig Urlaub genommen haben. Verreisen ist dieses Jahr dabei jedoch nicht notwendig. Zahlreiche Seen und Badestrände in Deutschland sorgen in Kombination mit den zahlreichen Sonnenstunden bereits für Urlaubsfeeling im eigenen Land. Weiterlesen »

Über die Augen nimmt der Mensch etwa 70 % seiner täglichen Wahrnehmung auf. Dabei sind die Augen nur eines der fünf Sinnesorgane. Die restlichen 30 %, die dem Erfassen von Eindrücken aus dem Umfeld gewidmet sind, erfolgen über die Haut, die Nase, den Geschmackssinn und die Ohren. Jeder Garten lässt sich mit allen Sinnen wahrnehmen. Normalerweise kommen aber auch hier die Augen zuerst zum Zug, zumal die prachtvollen Blüten mit ihren phantastischen Farben für den Gesichtssinn tatsächlich einen Augenschmaus darstellen. Aber auch für den Gehörsinn hat ein Garten jede Menge Attraktionen zu bieten. Weiterlesen »

Im fröhlichen Reigen der leuchtend bunten Bodendeckerpflanzen darf der Polsterphlox nicht fehlen. Die wissenschaftliche Bezeichnung der farbenprächtigen Gewächse mit den vielen kleinen Blüten, die im Frühjahr in weißer, rosafarbener, roter oder blauer Farbe erscheinen, lautet Phlox subulata. Weil die Gewächse den Garten mit ihren Polstern mit einem weichen Naturbelag versehen, wird auch häufig vom Teppichphlox oder vom Moosphlox gesprochen. Bis zu 15 cm wächst der Bodendecker in die Höhe. Mit den Jahren breitet er sich immer weiter aus. Der Polsterphlox zählt zur Ordnung der Heidekrautartigen, zur Familie der Sperrkrautgewächse und zur Gattung der Flammenblumen. Weiterlesen »

Mit einem Heer von Nützlingen im Garten bedarf es keiner Giftspritze, um Blattläuse und andere Schädlinge zu vertreiben. Erfolgreiche Biogärtner haben die Vorteile der hilfreichen Tiere längst erkannt und setzen auf ihre Unterstützung. Stimmt die ökologische Balance im Garten, haben Schädlinge keine Möglichkeit, sich in großer Zahl auszubreiten und im Übermaß über Zier- und Nutzpflanzen herzufallen. Wo Nützlinge fehlen, helfen Maßnahmen, damit sich die Tiere niederlassen und den Schädlingen Einhalt gebieten. Weiterlesen »

Die einen sehen im Löwenzahl einen Störenfried, den sie am liebsten komplett aus dem Garten verbannen möchten. Andere wiederum schätzen den Löwenzahl als kulinarische Delikatesse. Löwenzahlblätter sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und tragen somit zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Das Laub enthält vor allem die Vitamine A, B, C und D sowie die Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Eisen. Ein Salat aus Löwenzahlblättern schmeckt herzhaft würzig. Zumindest als zusätzliche Ergänzung für einen frischen Salat sind Löwenzahnblätter bei Menschen, die auf eine gesunde Ernährung achten, sehr beliebt. Weiterlesen »

Damit Sommerblumen möglichst früh im Jahr schon blühen, empfiehlt sich die Anzucht auf der Fensterbank oder in einem warmen Treibhaus. Die Aussaat kann bereits ab Februar erfolgen, vorausgesetzt, es stehen angenehme Temperaturen und genug Helligkeit zur Verfügung. Die Keimdauer der verschiedenen Sommerblumen ist sehr unterschiedlich. Kosmeen treiben bereits nach 1-2 Tagen aus, während das Samenkorn der Wunderblume bis zu 10 Tage benötigt, bis es aufplatzt und den ersten Trieb hervorschiebt. Die Anzucht im Haus macht Arbeit, zumal die jungen Pflänzchen auch noch pikiert und in größere Töpfe gesetzt werden müssen. Erheblich einfacher ist dagegen die Direktaussaat an den gewünschten Platz im Freien. Es dauert dann zwar etwas länger, bis sich die ersten Blüten bilden, aber dafür sind die Pflanzen erheblich kräftiger, zumal sie von Anfang an mit ausreichend Luft und Licht versorgt sind. Weiterlesen »

Spalierobst

Viele Menschen möchten heute ihr eigenes Obst ernten und wissen aber nicht genau, wie sie es so ganz ohne Garten anstellen könnten. Hier ist der Anbau von Säulenobst oder auch Spalierobst genannt, die wunderbare Alternative. Da diese Art von Obstanbau sich wunderbar in Kübeln tätigen lässt, reicht auch schon ein Balkon. Am besten wäre hier natürlich ein Balkon zur Südseite hin. Obst braucht viel Sonne und Wärme zum Reifen. Aus diesem Grunde ist ein Balkon nach Norden hin nicht unbedingt für diese Art des Anbaues geeignet. Zusätzlich sollte bei der Kübelhaltung von Spalierobst aber auch immer darauf geachtet werden, dass die Wasserzufuhr ausreichend ist. Weiterlesen »

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