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Tagsüber, wenn die Sonne vom Himmel brennt, schließt die Wunderblume ihre Blüten und es sieht dann so aus, als wäre es mit der Blütenpracht bereits vorbei. Wenn der Zeiger der Uhr aber die 16.00 Uhr Marke überschreitet, öffnen sich die vorher geschlossenen Blüten und die Pflanze wird zu einem Blütenmeer. Nicht nur das, die Blüten verströmen in den Abendstunden bis in die Nacht hinein ihren bezaubernden Duft. Sommerabende auf der Terrasse werden mit Miribilis zu einem Aromaerlebnis. Die fliegenden Geschöpfe der Nacht, sprich Nachtfalter, wissen das ebenfalls zu schätzen, denn sie sind es, die über die Pflanze herfallen, um sich mit ihren langen Rüsseln am Nektar zu laben. In Frankreich heißt die Mirabilis treffend „Dame der Nacht“ und in England „Vier-Uhr-Pflanze“.

Die deutsche Bezeichnung Wunderblume hat einen ganz anderen Ursprung. Nämlich den, dass es durchaus vorkommt, dass eine Pflanze verschieden farbige Blüten hat. Die Vielfalt reicht von einem strahlenden Weiß, über ein leuchtendes Gelb bis hin zu knalligem Pink oder Rot, einfarbig oder kombiniert an einer Blüte. Die Pflanze wird bis zu einem Meter hoch und mit ihren Verzweigungen bis zu 70 cm breit. Deshalb ist sie für eine Stütze sehr dankbar, damit sie, besonders anlässlich eines starken Regengusses, nicht umkippt. Weiterlesen »

Das Element Feuer

Um die Reihe der Elemente der fernöstlichen „Feng Shui“ Philosophie fortzuführen, möchte ich mich heute eingehend mit dem Element Feuer beschäftigen, das ebenfalls mit den anderen vier Elementen in Wechselwirkung steht. So verbrennt Feuer das Holz, kann Metall verformen, wird von Wasser gelöscht und erschafft Erde oder besser gesagt Asche.

So heiß wie das Feuer, so stark sind die Emotionen, die mit ihm in Verbindung gebracht werden, nämlich Freude, Begeisterung, fester Wille, Liebe, aber auch Hass und Ablehnung. Ganz allgemein steht Feuer für Aktivität, Selbstbewusstsein und Erfolg. So wundert es auch nicht, dass das Feuer den Sommermonaten zugeordnet und mit der Farbe Rot repräsentiert wird. Erscheint Feuer in Träumen, geht es stets um Leidenschaft, Stärke, Vorankommen und auch um Sexualität. Ein Feuer, das im Traum verlischt, assoziiert abnehmende Lebenskraft.

Von Feuerschalen, die das feurige Element in unseren Garten bringen, hatte ich ja bereits berichtet. Aber es gibt noch mehr Möglichkeiten, damit die Elemente im Einklang stehen. So kann man einen Gartenbereich mit typischen Feuersymbolen schmücken, die das Element Feuer versinnbildlichen sollen. Die Sonne ist solch ein Symbol. Es gibt wunderschöne Terrakotta-Sonnen zum Aufhängen. Oder wie wäre es mit einem Feuersalamander, der die Wand hoch klettert? Auch der Löwe wird dem Element Feuer zugeordnet und natürlich der Drache, der ja in der Sage Feuer speien kann.

Echte Feuerquellen müssen dabei natürlich nicht zu kurz kommen, Wachsfackeln zum Beispiel, zum in die Erde stecken, und natürlich Kerzen aller Art. Für lauschige Abende im Freien brauchen wir natürlich einen Windschutz, damit die Kerzen nicht ausgehen. Ein in ein Glas gestelltes Teelicht ist die einfachste Variante. Einmachgläser zum Teil mit Vogelsand gefüllt, mit kleinen Muscheln dekoriert und mittig ein Teelicht eingesetzt, erinnert an den letzten Urlaub. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Windlichter gibt es in vielen Größen, Ausführungen und Materialien im Handel, aus Glas, aus Keramik oder aus Metall, je nach Geschmack. Für eine ganz besondere Stimmung sorgt eine Glas- oder Keramikschale, gefüllt mit Wasser, die mit Schwimmkerzen bestückt wird. Der Lichterschein spiegelt sich dann noch mal zusätzlich im Wasser. Eine richtige Gartenlaterne, das ist zumindest meine Meinung, ist immer noch am schönsten. Ein gebogener Haltestab kann überall ins Erdreich gesteckt werden und die Laterne hängt somit absolut sicher.

Wem das alles zu romantisch ist, kann natürlich auf künstliches Licht zurückgreifen. Mit Solarzellen ausgestattete Lampen laden sich tagsüber auf und erstrahlen in der Dunkelheit. Entlang eines Weges ins Erdreich eingelassen oder an Stäben, zeigen sie die Richtung zum Haus bzw. zu bestimmten Plätzen. Auch hier ist das Angebot riesengroß.

Kerzenschein

Die Tomate, die in manchen Gegenden auch Paradiesapfel genannt wird, gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und ist somit eng mit der Kartoffel verwandt. Zumeist handelt es sich um einjährige Pflanzen, die im Herbst gelb und dürr werden. Somit muss jedes Jahr aufs Neue für Nachschub gesorgt werden. Die im Februar bzw. März aus Samen im Minigewächshaus aufgezogenen Pflänzchen, die absolut keinen Frost vertragen und somit erst nach den Einheiligen ins Freiland durften, haben sich mittlerweile zu bis 2,50 hohen, Früchte tragenden Gewächsen entwickelt. Zur Zeit werden wir geradezu mit Tomaten überschüttet. Der Geschmack der „Marke Eigenbau“ überzeugt jedes Jahr erneut. In den Monaten, in denen man auf Hollandtomaten angewiesen ist, sehnt man sich stets auf dieses intensive Geschmackserlebnis. Weiterlesen »

Neugierig geworden durch die Berichte über die Wunderbeere aus Asien, musste ich mir natürlich ebenfalls solch eine Pflanze zulegen. Dieses Frühjahr bekam ich nach meiner Bestellung ein ca. 40 cm hohes Gewächs per Post direkt ins Haus geliefert. Ein Ehrenplatz im Garten war schon auserwählt. Das Anwachsen gelang problemlos, denn die Pflanze war bereits ausreichend bewurzelt. Der Haupttrieb legte nach ein paar Tagen in rasantem Tempo los und hat mittlerweile eine Höhe von ca. 1,50 m. Ich musste ihn mit einer Pflanzstange abstützen, damit er nicht umkippte. Hätte ich das Gewächs vielleicht besser vor eine stützende Wand pflanzen sollen? Einige Nebentriebe wuchsen nach und nach ebenfalls sehr rasch. Die komplette Pflanze sieht im Moment recht unförmig aus. Ich denke, da wird spätestens im nächsten Frühjahr ein Nachschnitt fällig werden. Weiterlesen »

Der August ist der ideale Monat, um den Bestand an Erdbeer-Pflanzen aufzufrischen. Zu dieser Zeit werden die vorhandenen Gewächse bereits Ausläufer gebildet haben (siehe Foto). Die neuen Pflanzen dürfen weder zu tief noch zu flach ins Erdreich gebracht werden. Der Punkt, aus dem die Wurzel sprießen, sollte direkt mit der Bodenoberfläche abschließen. Das Herz, aus dem die neuen Blätter wachsen, will Licht sehen, also bitte nicht mit Erde zuschütten. Vor dem Ausbringen an den neuen Platz, empfiehlt es sich, die Wurzeln der Pflanzen erst mal in Wasser zu stellen, bis sie sich total vollgesaugt haben, so ca. 15 Minuten sollten genügen. Weiterlesen »

Steine verleihen einem Garten das ganz besondere Ambiente, zumal die Einsatzmöglichkeiten schier unerschöpflich sind, geradezu eine Herausforderung für alle kreativen Köpfe.

Der bekannteste und am meisten verwendete Naturstein dürfte wohl der Sandstein sein, den es in den Farbtönen grau, braun, gelblich und rot gibt oder gemustert als Buntsandstein. Optisch sehr schön ist auch der Kalkstein. Als bekanntester Vertreter sei der Solnhofener Plattenkalk aus dem Altmühltal genannt. Seine Farbnuancen gehen von beige, cremefarben bis hin zu ockergelb. Basalt, der besonders harte Stein, der aufgrund dieser Eigenschaft früher seine Verwendung im Straßenbau fand, eignet sich heute noch gut zur Wegegestaltung. Granit, der ebenfalls sehr hart ist, wird für ähnliche Zwecke eingesetzt. Sein Aussehen ist durch seine meist weiß-grau-schwarze Musterung etwas auffallender. Der graue Schiefer wurde zwar üblicherweise mehr zur Bedachung genutzt, macht sich aber als Bodenplatte im Garten ebenfalls gut. Nicht zu vergessen den Quarzit, den es wirklich in allen erdenklichen Farbtönen gibt und sich schon deshalb exzellent für Mosaike eignet. Ich denke, die wichtigsten Natursteine sind somit genannt. Mit etwas Mut zum Außergewöhnlichen und mit viel Ideenreichtum, gelingt sogar eine Kombination aus verschiedenen Steinarten. Einfache Pflasterflächen lassen sich so gestalten, eventuell sogar mit einem Mix aus Flächen mit grobem Kies. Weiterlesen »

Knackige Salate

Vor allem in den Sommermonaten steht der Appetit auf knackige Salate. Als Beilage zu allem Herzhaftem, was sich auf dem Gartengrill zaubern lässt, passen die Vitaminlieferanten ideal. Kombiniert werden kann im Prinzip alles, was der heimische Garten hergibt. Ein Dressing aus Pflanzenöl, Essig und Gewürzen ist schnell zubereitet. Wer will, kann es noch mit Joghurt, Creme fraiche oder mit Kaffeesahne verfeinern. Mayonnaise steht all den Glücklichen zur Verfügung, die nicht auf Kalorien achten müssen. Sehr gut im Dressing schmeckt ein Spritzer Senf. Kräuter nach Geschmack und Laune runden das Geschmackserlebnis noch ab.

Im heutigen Beitrag möchte ich allerdings ganz speziell auf die Salatpflanzen eingehen, von denen es mittlerweile unendlich viele Sorten gibt. Die bekannteste von allen dürfte der Kopfsalat sein, der jedoch bei Hitze besonders schnell schießt. Wer es noch nicht ausprobiert hat, Salat gedeiht sogar auf der Terrasse oder auf dem Balkon. Da hier der Platz jedoch nur beschränkt ist, sollte der Düngung ausreichend Beachtung geschenkt werden. Am besten ist es, wenn das Pflanzsubstrat bereits mit Langzeitdünger angereichert ist. Flüssigdünger können dann später zum Einsatz kommen. Weiterlesen »

Wenn die Schoten gelblich werden und umkippen, kann die Zwiebelernte beginnen. Vor der Verwendung in der Küche, sollten die Zwiebeln erst noch etwas abtrocknen. Dazu bindet man sie an den Schoten in Bündel und hängt sie an eine luftige, überdachte Wand, die nicht den ganzen Tag direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist oder man legt die Zwiebeln zum Trocknen in flache Kartons, die man gewöhnlich im Supermarkt mitnehmen kann. Aber bitte die Zwiebeln nicht übereinander schichten! Weiterlesen »

Ich möchte wieder mal ein exotisches Heilkraut vorstellen: Gotu Kola oder Indischer Wassernabel genannt. In seiner asiatischen Heimat hat das Kraut die Bezeichnung Fo-ti-tieng, ist mittlerweile auch bei uns im Handel erhältlich und lässt sich recht einfach jahrelang kultivieren.

Gotu Kola bleibt niedrig, dafür wächst es aber in die Länge, will sagen, es macht sich gut in einer Ampel, denn es bildet lange Ausläufer, die bis zu 80 cm herunter hängen können. Auf ebener Fläche werden Ausläufer, die mit der Erde in Kontakt kommen, Wurzeln bilden und zu einer eigenen Staude heranwachsen. Gotu Kola kriecht somit in die Breite. Stellt man die Triebe ins Wasser, ziehen sie dort ebenfalls ganz schnell Wurzel. Die Vermehrung klappt aber auch mit Samen sehr gut. Aus den kleinen rosafarbenen Blütchen entwickeln sich winzige Früchte, die meist zwei Samenkörner enthalten. Sie lassen sich in feuchter Erde gut zum Keimen bringen. Weiterlesen »

Wandelröschen (Lantana)

Welcher Name würde für eine Pflanze, die die Farbe ihrer Blüten wechselt, besser passen als Wandelröschen. Ja, es ist wirklich spannend zu beobachten, dass die Blüten, die gerade aufgehen, einen anderen Farbton haben, als die Blüten, die schon länger komplett geöffnet sind. Die Farbnuancen wechseln zum Beispiel von Orange zu einem späteren Rot oder Gelb. Es gibt aber auch Arten in Weiß oder Zartrosa bis hin zu einem kräftigen Violett.

Für die zur Familie der Eisenkrautgewächse gehörende Pflanze ist der Name „Röschen“ allerdings irreführend, denn sie kann ihre Herkunft nicht leugnen und sieht, was die Blüten betrifft, den Verbenen sehr ähnlich. Genau wie bei diesen, entwickeln sich die zarten Blütchen an einer Dolde. Eisenkrautgewächse kommen aus den Tropen und sind somit sehr frostempfindlich. Auch das Wandelröschen will im Winter ein warmes Plätzchen zwischen 5° und 15° C. Je wärmer der Standort in den kalten Monaten, desto mehr Licht wird benötigt. Dementsprechend müssen auch die Wassergaben sein, je höher die Temperatur, desto mehr Flüssigkeit. Ganz austrocknen darf es niemals. Weiterlesen »

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