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Christbaumständer

Zum Glück sind die heutigen Christbaumständer wesentlich einfacher in der Handhabung als die Modelle von früher. Meist waren es die Familienoberhäupter, die auserkoren waren, den Baum im Wohnzimmer zu platzieren, obwohl sie es sowieso nicht alleine schafften. Eine Person musste den Baum festhalten, nachdem dieser in die Mitte des Schraubentechnikständers justiert war. Eine weitere Person war nötig, die auf allen Vieren kriechend unter den piksenden Ästen die Schrauben fest drehte. War der Baum zimmerhoch, gab es auch keine Möglichkeit, den Baum höher zu stellen, damit man nicht gar so arg in die Tiefe kriechen musste. Mit Geschick gelang das Vorhaben sogar beim ersten Versuch. Oft war es aber so, dass man nach getaner Arbeit aus einigen Metern Entfernung leider feststellte, dass der Baum alles andere als gerade in die Höhe ragte. „Auf ein Neues!“, lautete dann die Devise. Wahrscheinlich ist es so manchem antiken Christbaumständer anzulasten, wenn ein Heiligabend nicht als das Fest der Freude seinen Anfang nahm. „Christbaumständer“ weiterlesen

Pilze mit dem eigenen Pilzzucht-Set

Die Zeit von Dezember bis Februar stellt für den Hobbygärtner die Zeit zur Regeneration und Erholung dar. Der Garten braucht jetzt schließlich auch seine Ruhephase und so sollte es ein Gärtner jetzt auch halten.
Vielleicht wartet ein Buch darauf, gelesen zu werden, oder wie wäre es, die wenigen hellen Stunden für einen Spaziergang zu nutzen?

Es gibt allerdings auch Hobbygärtner, die es ganz ohne Pflanzen und Ernten nicht aushalten. Selbst die Zimmerpflanzen dienen nicht als ausreichenden Ersatz. Für solche Menschen eignet sich eine Pilzkultur, die
im Keller auch während der Wintermonate möglich ist, eventuell in dem Raum, in dem sich der Heizkessel befindet. Wintergärten oder Anlehngewächshäuser können ebenfalls über den Winter zur Pilzzucht Verwendung finden, eine nicht unter 14° C fallende Temperatur vorausgesetzt. Für Anfänger in Sachen „Pilze selber wachsen lassen“ gibt es Kultur- bzw. Pilzzucht-Sets, die bereits alles beinhalten.
Es handelt sich dann um Kartons oder um Styproporbehälter, gefüllt mit geeignetem Substrat inklusive Pilzbrut. Manchmal muss ein mit mit Pilzmyzel durchzogener Ballten nur gleichmäßig mit Erde bedeckt werden.
In der Regel ist jedem Pilzkulturset eine detaillierte Ausführungsbeschreibung beigefügt. Champignons wachsen nach 7-tägigem Angießen am besten im Dunkeln weiter.

Bio Steinchampignon-Pilzzuchtset im Pilzzuchtkarton, ganzjährig Pilze selber züchten
XXL Bio Champignon Pilzzuchtset – Pilze selber züchten
Bio Pilzzuchtset Shiitake, Myzelpatch
Bio Pilzzuchtset Braunkappen, Myzelpatch

Die Erde für die Pilze soll gleichmäßig feucht bleiben, aber keinesfalls zu nass. Idealerweise wird der Boden täglich mit einer Sprühflasche leicht eingenässt. Als Temperatur sind 17° bis 22° C für ein gutes
Wachstum am besten. Je nach Pilzart kann nach zwei bis vier Wochen bereits die erste Ernte (von 3-4 Erntewellen) erfolgen.
Die Pilze lassen sich dann vorsichtig herausdrehen. Auf keinen Fall sollten sie mit einem Messer abgeschnitten werden, denn der noch im Boden befindliche Teil des Stieles würde faulen und das Substrat verunreinigen.

Besonders beliebt zur Pilzzucht in einer Box sind Champignons mit weißen oder braunen Kappen, jedoch werden mittlerweile auch Braunkappen, Austernpilze oder Kräuterseitlinge, oft auch in Bio-Qualität angeboten.

Wenn es im Winter schon keinen frischen Salat aus dem Garten gibt, können frische Pilze aus dem Keller ein durchaus brauchbarer Ersatz sein.

 

 

 

Altes Gemäuer

Altes GemäuerWer klare Linien und modernes Design bevorzugt, wird mit einer romantischen Ecke im Garten wohl nicht viel anzufangen wissen. Oder doch? Die Rede ist jetzt nicht nicht nur von einer Bank. Gemeint ist eine Burg oder ein Schloss, zumindest von einem Teil davon. Wie wäre es mit einer Ruine als ganz spezieller und ungewöhnlicher Blickfang im Garten?

Besonders attraktiv sieht es aus, wenn es sich um einen rechteckigen Winkel handelt, der an beiden Seiten immer niedriger wird, eben typisch Ruine. Die Höhe am obersten Punkt an der Ecke kann individuell sein, muss aber nicht mehr als 1,50 m betragen, eher weniger. Geschützt in dieser Ecke vermittelt eine Sitzgarnitur aus Holz oder Metall Romantik pur. Toll wäre es natürlich, wenn die Mauer noch eine Tür oder ein Fenster einschließt, natürlich idealerweise mit einem Metallrahmen. Glas wird nicht gebraucht, der Fensterrahmen reicht. Eine schmiedeeiserne Tür sollte natürlich schon komplett sein.

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Stützen für große Gewächse

Nicht alle Pflanzen verfügen über dicke Stämme und kräftige Wurzeln, die für eine ausreichende Stabilität sorgen. Bäume kommen in der Regel ohne Stütze aus, es sei denn, es handelt sich um ein junges Gewächs, das sich erst noch fest in den Untergrund verankern muss. Viele Pflanzen im Nutz- und Ziergarten benötigen jedoch eine Hilfe, damit sie nicht umknicken. Durch eine heftige Windböe oder einen starken Gewitterregen brechen lange Pflanzenstiele leicht ab. Der entstandene Schaden ist in der Regel irreparabel. Stützen werden am besten schon angebracht, wenn die Pflanzen noch verhältnismäßig klein sind. Beim Gemüse empfiehlt sich der Aufbau von Spiralen oder Rankgerüsten noch vor dem Aussäen oder Aussetzen, damit die Gewächse und ihre Wurzeln später nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Verwendete Bänder oder Drahtstücke sollten die Stiele nicht zu fest umschließen, damit nichts einschnürt. Ideal sind Klammern (siehe Foto 1), die sich leicht öffnen und schließen lassen und sowohl der Stütze als auch dem Pflanzentrieb genug Platz lassen. „Stützen für große Gewächse“ weiterlesen

Im Garten mulchen

Das wirkungsvolle Prinzip des Mulchen lässt sich am besten im Wald begutachten. Ganz ohne Kompost als Zwischenstation wird das fallende Herbstlaub zum Dünger, der den Baumwurzeln die notwendigen Nährstoffe liefert. Die Schicht dient zudem als Schutz der unterirdischen Pflanzenteile vor Kälte. Die Verrottung erfolgt im Laufe der Zeit. In tieferen Schichten sind die Blätter bereits komplett verfallen, während sich ganz oben noch das getrocknete Herbstlaub des letzten Jahres befindet. In der Mulchschicht des Waldes halten sich zahlreiche Würmer, Käfer und andere Lebewesen auf, die sich gleichfalls an der Zersetzung des Laubes beteiligen. Die äußerst erfolgreiche Bodenverbesserung des Waldes lässt sich problemlos auf den Garten übertragen. Allerdings wäre dort eine so dicke Mulchschicht wie im Wald eher ungeeignet, denn sie hätte eventuell Fäulnis zur Folge. Außerdem bestünde die Gefahr, dass der Boden regelrecht erstickt. Wird aber alljährlich Herbstlaub in einer dünnen Schicht im Garten ausgebreitet, bekommt das sowohl den Nutz- als auch den Zierpflanzen ausgesprochen gut. „Im Garten mulchen“ weiterlesen

Vogeltränken für durstige Singvögel im Sommer

Die Winterfütterung der Singvögel ist für viele Menschen eine liebgewonnene Gewohnheit geworden. Die Vögel finden auf diese Weise auch bei strengem Frost und hohem Schneefall Nahrung. Außerdem macht es Spaß, den Tieren während ihrer Stippvisiten zuzuschauen. Bezüglich einer Ganzjahresfütterung gibt es unterschiedliche Ansichten. Unumstritten ist jedoch die Tatsache, dass die Singvögel bei langanhaltender Trockenheit an Wassermangel leiden und auf der Suche nach Möglichkeiten zum Durststillen sind. Deshalb trägt im Sommer die Vogeltränke zum Besuch der gefiederten Gäste im Garten bei und das winterliche muntere Treiben setzt sich auch in den warmen Monaten fort. Vogeltränken werden übrigens auch gerne von Insekten angeflogen. Wildbienen dient das wertvolle Nass nicht nur als Trunk, sondern auch als Bestandteil des Baumaterials, das sie zum Verschließen ihrer Niströhren benötigen. „Vogeltränken für durstige Singvögel im Sommer“ weiterlesen

Schicker Sonnenschutz – auch bei tropischen Temperaturen

Schwüle Sommerhitze und heiße Saharawinde – der Sommer 2013 lässt Deutschland schwitzen. Während selbst in Banken und Büros die Kleiderordnungen gelockert werden und Klimaanlagen auf Hochtouren laufen, freuen sich diejenigen, welche rechtzeitig Urlaub genommen haben. Verreisen ist dieses Jahr dabei jedoch nicht notwendig. Zahlreiche Seen und Badestrände in Deutschland sorgen in Kombination mit den zahlreichen Sonnenstunden bereits für Urlaubsfeeling im eigenen Land. „Schicker Sonnenschutz – auch bei tropischen Temperaturen“ weiterlesen

Der Garten als faszinierendes Klangerlebnis

Über die Augen nimmt der Mensch etwa 70 % seiner täglichen Wahrnehmung auf. Dabei sind die Augen nur eines der fünf Sinnesorgane. Die restlichen 30 %, die dem Erfassen von Eindrücken aus dem Umfeld gewidmet sind, erfolgen über die Haut, die Nase, den Geschmackssinn und die Ohren. Jeder Garten lässt sich mit allen Sinnen wahrnehmen. Normalerweise kommen aber auch hier die Augen zuerst zum Zug, zumal die prachtvollen Blüten mit ihren phantastischen Farben für den Gesichtssinn tatsächlich einen Augenschmaus darstellen. Aber auch für den Gehörsinn hat ein Garten jede Menge Attraktionen zu bieten. „Der Garten als faszinierendes Klangerlebnis“ weiterlesen

Polsterphlox (Teppichphlox)

Im fröhlichen Reigen der leuchtend bunten Bodendeckerpflanzen darf der Polsterphlox nicht fehlen. Die wissenschaftliche Bezeichnung der farbenprächtigen Gewächse mit den vielen kleinen Blüten, die im Frühjahr in weißer, rosafarbener, roter oder blauer Farbe erscheinen, lautet Phlox subulata. Weil die Gewächse den Garten mit ihren Polstern mit einem weichen Naturbelag versehen, wird auch häufig vom Teppichphlox oder vom Moosphlox gesprochen. Bis zu 15 cm wächst der Bodendecker in die Höhe. Mit den Jahren breitet er sich immer weiter aus. Der Polsterphlox zählt zur Ordnung der Heidekrautartigen, zur Familie der Sperrkrautgewächse und zur Gattung der Flammenblumen. „Polsterphlox (Teppichphlox)“ weiterlesen

Nützlinge in den Garten locken

Mit einem Heer von Nützlingen im Garten bedarf es keiner Giftspritze, um Blattläuse und andere Schädlinge zu vertreiben. Erfolgreiche Biogärtner haben die Vorteile der hilfreichen Tiere längst erkannt und setzen auf ihre Unterstützung. Stimmt die ökologische Balance im Garten, haben Schädlinge keine Möglichkeit, sich in großer Zahl auszubreiten und im Übermaß über Zier- und Nutzpflanzen herzufallen. Wo Nützlinge fehlen, helfen Maßnahmen, damit sich die Tiere niederlassen und den Schädlingen Einhalt gebieten. „Nützlinge in den Garten locken“ weiterlesen